Leveling Up in Job Interviews mit Philipp Hauer
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Shownotes
Was entscheidet wirklich über ein Job Interview und warum sitzen am Ende beide Seiten in derselben Prüfungssituation? Darüber sprechen Dennis und Dave mit Philipp Hauer, Head of Engineering bei commercetools. Philipp ist seit zehn Jahren im Commerce-Umfeld unterwegs, vom Backend-Entwickler bis in die Leadership-Rolle, und kennt Bewerbungsgespräche inzwischen von beiden Seiten des Tisches.
Zum Einstieg ordnet Philipp ein, wie sich Interviews in den letzten Jahren verschoben haben. Technische Fähigkeiten abzuklopfen ist nur noch ein Teil der Übung. Mindestens genauso viel Zeit geht in die Frage, wie jemand denkt, kommuniziert und mit Situationen umgeht, für die es keine vorbereitete Antwort gibt.
Für alle, die gerade einen Job suchen, hat Philipp einen klaren Rat: Zeigt nicht nur, was ihr könnt, sondern vor allem, wie ihr zu einer Lösung kommt. Wer das eigene Vorgehen erklären und dabei ehrlich mit Unsicherheiten umgehen kann, kommt meist weiter als jemand, der die perfekte Antwort auswendig gelernt hat.
Danach drehen wir die Perspektive um. Philipp erzählt, worauf er selbst achtet, wenn er Kandidat:innen gegenübersitzt, warum ein Interview keine Einbahnstraße ist und wie Teams ihren Prozess so bauen, dass er wirklich etwas misst. Zum Schluss schauen wir darauf, wohin sich Hiring bewegt, wenn Unternehmen ihre Auswahlprozesse stärker an Daten ausrichten.
- Dennis
- Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Programmierfolge. Ich merke gerade in Moderation, ich sag schon fast automatisch News. Ich habe länger keinen DeepDap mehr gemacht hier in dieser Runde. Ich bin Dennis Becker und freue mich sehr zusammen mit meinem Kollegen hier zu sitzen,
- Dave
- mit Dave Koschitzki aka David. Moin, was geht? Aka David, das
- Dennis
- heißt, wir müssen sich jetzt David nehmen.
- Dave
- Oh, Alter, stimmt. David. Ist komisch. Also die Reihenfolge war nicht perfekt.
- Dennis
- Ja, genau und wir begrüßen heute einen Gast, mit dem wir ein bisschen über Vorstellungsgespräche sprechen wollen, so aus beiden Perspektiven. Ich glaub, das ist durchaus 'n interessantes Thema. Wie gesagt, aus beiden Perspektiven für Leute natürlich, die Menschen einstellen und Menschen suchen und natürlich aber auch für Leute, die eingestellt wäre außen als Entwickler*innen, die gerne eingestellt werden würden wollen würden wollen und in der heutigen Zeit natürlich auch noch mal irgendwie stark im Bundle mit Sicherheit, was sich da tut. Und ja, wir haben Philipp unter anderem beide gesehen auf der Dekombalk. Dekombalk. In Dresden. Dresden. Genau, in Ostern.
- Philipp
- Genau, in Ostern.
- Dave
- Hab ich
- Dennis
- Jetzt habe ich den Namen schon beraten, ohne den Gästen vorzustellen. Egal, das war nämlich dein großer
- Dave
- Mein großer Auftritt und Das war nicht mein großer Auftritt. Sondern unser Gast war dein Partner. Ach so, ja, mein, genau, wir wollen groß Auftritt beim Bierpong
- Philipp
- spielen,
- Dave
- das wollte ich sagen. Mein großer Auftritt beim Bierpong spielen Ja. Mit meinem Partner Philipp Hower.
- Dennis
- Genau, also ich hab sehr gut gemacht.
- Dave
- Es sah lieber weg eine Anwohner, das ist doof.
- Philipp
- Ich könnt mir keinem besser in Interviews zu werden
- Dave
- als mit Bierpong. Er ist ein Meister er ist ein Meister am Spiel oder Meister am
- Philipp
- Nee, nee.
- Dave
- In den Punktfall.
- Philipp
- Nein, er
- Dennis
- ist der Head of Engineering bei Commerse Tools. Philipp Hauer, schön, dass Du heute hier bist, Philipp.
- Philipp
- Hallo Dennis, hallo Dave, ich freue mich da zu sein. Danke für die Einladung.
- Dennis
- Genau, aber da haben wir es letztendlich festgemacht. Das ist jetzt auch schon länger her, ne. März, glaube ich, hattest Du auch einen Vortrag zu dem Thema. Ja.
- Philipp
- Ganz genau. Ja. Da war ich An
- Dennis
- der Stelle könne vielleicht schon, weil wir jetzt ja schon im September sind, während die Folge rauskommt, können wir direkt schon mal Werbung machen, ne? Die Decompid wird's auch wieder geben.
- Dave
- Im März wieder? Im
- Dennis
- März 2027.
- Philipp
- Ich find
- Dave
- das by the way grade irgendwie sehr krass. Also 6 Monate irgendwie, ich hab das Gefühl, wir sind grade so, sitzt im Auto und reden so über Themen und es ist son halbes Jahr her. Ich find das wahnsinnig verrückt. Das stimmt. Aber umso mehr freue
- Dennis
- ich mich darauf, dass es im halben Jahr wieder geht.
- Dave
- Ja, das ist schon krass. Ich bin auch sehr hyped auf ihr.
- Philipp
- Und auf Ihre Werbung beim beim Bierpong.
- Dave
- Wo wir wieder gewinnen werden.
- Philipp
- Man man muss fairerweise sagen, dass Date mich mitgezogen hat. Also meine Skills sind nicht besonders gut, aber ich weiß nicht, ob ich Ohne hätte ich sehe ich nicht gewonnen. Aber hier und da hab ich auch ein paar Treffer landen können.
- Dennis
- Ja, sehr gut. Das stimmt. Nein, das war war ganz schön. Philipp, erzähl uns vielleicht kurz, bevor wir im Thema einsteigen, son bisschen, was machst Du gerade? Was hast Du vorher gemacht? Wo kommst Du her? Son bisschen was über dich.
- Philipp
- Ja, ich bin jetzt seit Ich fang mal den Beruflichen an. Ich bin jetzt seit 11 Jahren in der Commerce Industrie unterwegs. Ich hab vorher 7, bevor ich jetzt bei Commerce zusammengekommen bin, 7 Jahre lang bei 'ner bei Spreadshirt gearbeitet. In Deutschland fällt's wahrscheinlich bekannt, Print on Demand machen wir, also kannst quasi T-Shirt online designen, Text drauf, Bild drauf und dann wird das entsprechend völlig gedruckt. Und da war mein, da bin ich reingekommen in die Commerceindustrie und fand das alles sehr spannend. Ich hab damals als Java Back End Entwickler dort gearbeitet und bin dann über die Art irgendwie Team, die Tech Lead, Team Manager geworden und dann am Ende dort auch Head of Engineering. Da haben's auch diese Management Ebene eingezogen. Und dann bin ich aufmerksam auf Commis Tools geworden und dachte, wär doch interessant, mal auf die, sag ich mal, Softwareherstellerseite zu wechseln, die quasi dasselbe Produkt für ganz viele anbieten, für ganz viele unserer Kunden und nicht nur jetzt 1. Und das fand ich spannend, dann hat's geklappt und bin jetzt hier seit 4 Jahren ebenfalls Head of Engineering und führe da die Bruttogruppe Core Commerce und wir machen quasi die die Haupt, ich sag mal User Journey, die man so so kennt von 1 Commerce Anwendung, also Cards, Orders, Checkout, Promotions, Discounts, ne. Also immer die die Building Blogs, die man sich vorstellt, die jede die jede Commerceelösung eigentlich hat und die Idee in der Commerce Tools ist, okay, jeder könnt jede Commerbude könnte jetzt anfangen, sich selber diese ganzen Prozesse nachzubauen, aber der Warenkorb, Promotion, Preis, das das ist ja alles irgendwie ähnlich, ne. Es gibt dann immer sehr viele nur Angst im Detail und Use Cases sind sehr verschieden, aber ich sag mal, die Basis ist gleich. Jetzt könnte man das alles selber bauen oder wir bieten das als Produkt an in der Cloud und genau das macht Comass Tools. Genau.
- Dennis
- Und ich darf ich da direkt Also ist nicht unser Thema heute, aber finde ich superspannend, so diese Optimierung dieser ganzen Schritte, ne. Ich meine im E-Commerce ist es ja, glaube ich, auch, dass da winzige Prozente und so was irgendwie gekämpft wird, weil natürlich ein Checkout 'n bisschen erfolgreicher ist, dass der direkt besser wird. Könnt ihr praktisch in eurem Also könnt ihr Tests fahren oder passiert das immer, dass die Kunden das praktisch selbst machen und in irgendeiner Art und Weise auch anpassen oder habt ihr irgendwo die Erlaubnis, dass ihr sagt, hey, wenn wir jetzt die, ich hab da wahrscheinlich irgendwie auch eine Struktur, wie das so grundsätzlich aufgebaut ist, wenn wir das jetzt umdrehen oder irgendwie anders machen, dass es erfolgreicher ist? Also könnt ihr sowas auch selbst messen und testen?
- Philipp
- Also ich glaub, viele dieser AB-Tests macht man häufig im kommenden Umfeld. Vieles davon, was sich doch auf Kundenseite ist, sagen okay, ich erzähl hier was im Frontend Vieles ist ja auch, ich stell was im Frontend das ist, was die Kunden häufig noch selber selber bauen und wir mal die API. Das heißt, der Frontteil bauen sie noch selber und das ist auch auch gewollt, weil da wollen sie Flexibilität haben, da wollen sie anpassen, da wollen sie irgendwelche Banders haben und da spielen sie auch häufig rum, wie kann ich jetzt meine UI zum Beispiel anpassen? Dann kann man natürlich sehen, Cometite das in mehr orders. Also viel davon passiert auf auf Kundenseite. Okay. Was wir aber natürlich auch jetzt, weil die des Discounts, Promotions, also Coupons und so was, wird natürlich auch als Plattform Bereitschaftsfunktionalität, da können wir auch gucken, hey, wie hat jetzt dieser dieser Discount oder dieser Gutschein performt, ne? Da haben wir natürlich Daten, da können die auch entsprechend Tendenz zurückspielen und das gepaart mir die Eis natürlich besonders spannend. Gut, okay, können wir automatisch analysieren, dafür könnt ihr ja auch selber 1 Tages alles selber ersetzen. Mhm. Ja, da geht die Reise an.
- Dave
- Okay. Das
- Dennis
- heißt, ihr habt nicht so ein Standard UI auch, was ihr praktisch ausliefert und darüber läuft das dann son bisschen Nee,
- Philipp
- das unterscheidet uns zu zu Shopify, die ja quasi die das ganze Paket bereitstellen mit mit UI und wir adressieren eher so die großen Enterprise Kunden, die selber sein. Wir haben selber noch Dev Kapazität, wir wollen selber was drauf bauen und selber flexibel sein, gerade wenn's Point of Sale geht, aber den ganzen Maschinenraum haben wir selber haben. Also ich find das schönste Beispiel ist Lego, wenn Du auf Lego Punkt com Shops läuft da, kommst Du jetzt im Hintergrund und der die vorderen Teil Oh, okay. Mit Middle Middleware wird von wird von Lego selber betrieben, aber sag mal, der der Maschinenraum, Order, Cards, Checkout und so weiter, das passiert über Commestools.
- Dave
- Kann ich aber schon verstehen, weil Du willst ja auch irgendwie so grad im Frontend, wenn Du eine eigene Seite hast, irgendwie son bisschen Branding ja auch reinbringen. Und wenn Du da irgendwie sone Pauschallösung hast oder so, die so nicht ganz hundertprozentig, das passt, so grad bei Lego, denk ich mir so, kannst Du 'n bisschen verspielter machen und so was, alles bisschen in deinem eigenen Design. Genau.
- Dennis
- Aber es gibt auch viele, die sie nicht wollen, eigentlich, weil sie sich da irgendwie auch bei
- Philipp
- vielen verschiedenen Benutzergruppen, die Shop das Bayern jetzt genau ansprechen und das ist noch
- Dave
- Ja, ja.
- Philipp
- Ja, ja,
- Dennis
- ja, ja, spannend. Ja und warum hast Du gerade geschmunzelt, als über Spreadshirting?
- Dave
- Wir waren letztens Kunden von Spreadsirts sogar, denn denn ich bin Dave. Ich bin dein Und zusammen sind wir Doppel-D-H.
- Dennis
- Sorry, dass
- Dave
- ich das Nein,
- Dennis
- das ist gut.
- Philipp
- Vielleicht Gott,
- Dennis
- oh Gott, oh Gott. Ein bisschen Kontext dazu. Na ja, wir müssen das nicht in jeder Folge.
- Dave
- Wir machen's eigentlich in jeder Folge
- Dennis
- jetzt. Nein. Wir haben unsere wir haben unsere Ballermann Karriere gestartet vor vor wenigen Wochen beim bei unserem Lotum Sommerfest und haben dann einen eigenen Song.
- Philipp
- Eigenes Song.
- Dennis
- Kombiniert einfach produziert Ja. Produziert und dann eben auf der Bühne performt und dafür braucht man natürlich ein entsprechendes Outfit und das haben wir bei Spreadshirt bestellt. Aber ich finde Spreadshirt wirklich, das ist, ich mein, weißt Du, wie lange es die gibt?
- Philipp
- Oh ja, über 20 Jahre. Ja, aber ich dachte, ich muss aufpassen jetzt, dass ich, ja, ja
- Dennis
- Weil der der war schon so alt irgendwie. Ja, und das hat sich so, also irgendwie in in meinem Umfeld war's dann immer da. Immer da. So, ne? Ja. Keine Ahnung. Ich hab eben für die für die Schule son Shop gemacht, dass man sich ja mit dem, ne, mit dem Schulokosen Handel bestellt ist, ist halt auch 'n Spreadshop oder so. Das ist irgendwie dauerhaft immer da gewesen. Es fand irgendwie ganz cool, dass das, ja, sich so etabliert und gehalten hat.
- Dave
- Und ich find's auch interessant, ich hätte nicht gedacht, dass als wir auf Expressversand geklickt haben, dass es wirklich so schnell da ist. Wir haben's irgendwie damals am Dienstag bestellt oder so, es war sogar am Donnerstag da. Ich war also ich war ja vorhin überrascht so mit Druck und so was alles. Nicht schlecht, nicht schlecht.
- Dennis
- Ja, hat alles Philipp ermöglicht.
- Dave
- Danke Philipp an der Stelle. Danke Philipp an der Stelle.
- Philipp
- Die die Quizz kann ich nicht dafür nehmen, nee. Aber es wird natürlich immer so ein 1 der Leipziger, was mir aus aus dem Leipziger Startumfeld immer gerne vorgenommen haben mit als Beispiel, was was geklappt hat. Ja.
- Dennis
- Wo kommen Convers Tools her?
- Philipp
- Der Hauptsitz ist in München, aber wir sind verteilt. Also 'n großer Niederlassung ist in Berlin, in Valencia und London, sind wir ziemlich groß. Wir haben aber auch in Dürrheim und in Boston Niederlassung.
- Dave
- Okay, cool.
- Dennis
- Gut, lenken wir ein bisschen auf das heutige Thema ein. Dein Talk hieß, glaube ich, Leveling up in Engineering
- Philipp
- Interviews?
- Dennis
- Nee, in in oder einfach nur Interviews.
- Philipp
- Jobinterviews. Jobinterviews. Leveling Up in Jobinterviews.
- Dennis
- Nur Jobinterviews, okay, sehr gut. Du was ist dein eigener Bezug dazu?
- Philipp
- Selber als Higril Manager viel Interviews gemacht zu haben. Also Westbudget hat damals auch sehr viel Engineers geheiert und da halt wieder zum ersten Mal das gemacht, wenn man als neuer neuer Manager zum ersten Mal Interviews sitzt und auch selber halt der Higril Manager ist, dann okay, was was frag ich eigentlich? Wie was war Hab ich eigentlich 'n System? Mach ich das irgendwie random meine Fragen oder da schon 'n bisschen mehr dazu und worauf 8. Ich eigentlich beim Kandidaten? Was sind eigentlich Was für 'n Profil suche ich eigentlich? Und da mal systematisch drüber nachzudenken, zu recherchieren, zu gucken, was ist eigentlich der Industriestandard und wie kann ich das herausfinden? Wie kann ich die richtigen Kandidaten finden? Und dann bin ich dann weiter abgetaucht und fand das total spannend und hab auch Spaß, Interviews zu machen und danach nach mir so viel Wissens angeeignet und das dann irgendwann auch in so Blogposts oder noch an einen Talk gegossen und jetzt bekommen wir sonst mache ich mehr Engineering Manager heilen halt die Leute, die direkt an an mich irgendwie reporten. Und ansonsten ist man hier und da wird man immer Interviews dabei und ja.
- Dennis
- Du wusstest wahrscheinlich ja Hast Du Commerce Tools, bist Du da irgendwie so reingerutscht über Vitamin B oder hast Du da tatsächlich auch 'n eigenes eigens einen Prozess durchlaufen?
- Philipp
- Eigens einen Prozess durchlaufen.
- Dennis
- Ja.
- Philipp
- War ein 1 langer Prozess, der mit einem glücklichen Ende rausgegangen sind, aber nichts wahr, aber ohne Vitamin B.
- Dennis
- Okay, ja, okay. Das heißt aber, Du kennst Was hast Du gesagt, vor 3, 4 Jahren? Bist Du gewesen? Vor
- Dave
- 4 Jahren
- Philipp
- und knapp. Ja, genau.
- Dennis
- Okay, ja, das heißt, da hattest Du zumindest auch mal das letzte Mal die Experience von 'ner anderen Seite?
- Philipp
- Genau, ja. Okay. Ja, das
- Dennis
- ist nämlich tatsächlich, also ich mein, ich bin jetzt schon seit, war 17 Jahren bei Lotum und mache aber auch schon seit vielen, vielen Jahren die die Interviews bei uns zum großen Teil mit.
- Dave
- Seit wie viel Jahren ist das? Vor Corona war das sogar schon, oder?
- Dennis
- Dass ich die mitmache? Ja. Ja, ja, ja. Also angefangen, dass ich Teil davon bin, das war bestimmt, boah, 2 17 oder so was, 2 16 irgendwie so was.
- Philipp
- Mhm.
- Dennis
- Und genau, also spätestens seit 2, 21 oder so was bin ich bin ich in dem Hauptteil immer dabei. Ja. Fast immer dabei. Und genau, aber mir fehlt irgendwie so, manchmal denke ich, ich würd mich ja gerne aus Spaß woanders bewerben, einfach diesen Prozessdaten noch mal durchzugehen und so bis zu gucken. Und und
- Philipp
- das ist auch 'n Skill, was man, sag mal, son son son Muskel, den man trainieren kann, also wo man besser werden kann, wenn man öfter man das macht und da gibt's auch ganz viel Vorbereitungen und Lernen, aber dann merkt man über den Beruf achten die, was sind die Muster, was sind so die Fragen, die man wiedererkennen. Wenn man das paar Mal gemacht hat, dann wird man immer besser mit jemandem. Das ist tatsächlich auch, kann man kritisieren, aber es gibt auch, man kann auch einfach gute Interviews sein und gut im Job sein sind auch nicht immer das nicht mehr deckungsgleich. Ja. Was auch interessant ist, aber man kann und das ist auch 1 meiner meiner Nachrichten in meinem Talk, dass man das üben kann und auch mal ruhig mal sich bewerben soll, nicht nur, auch mal den Marktwert zu finden, einfach diesen diesen Muskel zu zu trainieren.
- Dave
- Mhm. Ja.
- Dennis
- Und auf der anderen Seite würdest Du sagen, Du kriegst es mittlerweile hin, auch Leute rauszufiltern, die im Interview vielleicht nicht gut sind und im Job dafür gut sein könnten?
- Philipp
- Ja, das ist immer immer schwierig, weil am Ende ist es immer viel subjektiv und man kann am Ende Man kann sich viel überlegen, was man für Aufgabendingen gibt und wie praxisnah das ist. Man kriegt es nie nie ganz raus und dafür gibt's am Ende auch auch Probezeiten, aber man wird man wird besser über die Zeit da daran, das das zu sehen. Wer jetzt einfach nur irgendwie sich wahnsinnig gut vorbereitet hat und mir eine vorbereitete Antwort droht, der betet. Dann muss man gucken, ist das jetzt auch zu sehr einstudiert, ist das jetzt zu sehr monolog, das das spürst Du irgendwann.
- Dave
- Mhm. Ja.
- Dennis
- Gut, was sind aus deiner Sicht so die wichtigsten Aspekte, wenn wir über Jobinterviews sprechen?
- Philipp
- Von welcher Perspektive? Vom Interviewer oder vom wie wie wie wie ich rangehen würde jetzt als Hyre Manager? Vielleicht kann man kann man da anfangen, immer so Ja, wir machen's
- Dennis
- Ja, genau, wir machen's erst mal, genau, aus aus aus Hiring Sicht.
- Philipp
- Ja. Also das 1., was ich mir was ich mir frage, ist als Hyre Manager, okay, was was sind eigentlich die Fähigkeiten nach der Daten, die ich suche, ne? Das ist jetzt, darf ich mal an, aber 'n Profil, die Stelle überlegt, aber was sind so die die Hard Skills und die Soft Skills, die ich mir die suche, ne? Bei Hard Skills kann das sein, der muss Java cottling können, man vielleicht noch vor 4, 5 Jahren oder Ideen von System Design Microservices haben, heute ist dann wahrscheinlich a, AI Tooling, beherrschen können. Und das sind so die die Hard Skills und dann sind die die Soft Skills. Ich möcht zum Beispiel eben haben, der 'n Teamplayer ist oder der neugierig ist oder der gut in Kommunikation ist. Und das muss ich immer klarmachen. Das sind, kann eine ziemlich lange Liste sein. Ich muss also erst mal dann priorisieren, was sind so die Top 1, 2, 3, 4 jeweils sind Hard- und Soft Skills, weil 'n Interview ist eine Stunde oder mehrere. Du schaffst es nicht alles alles durchzugehen. Das Du musst dich irgendwie fokussieren. Das ist so der 1. Wichtige Schritt. Und dann gibt's verschiedene Techniken, wie man das jeweils herausfinden kann, die verschiedenen Skills. Bei Hardskills kann man meistens immer Fragen stellen, aber da kommt's drauf an, wie man die Fragen stellt, kommen wir auch gleich mehr dazu sagen. Manche Softskills kann man auch abfragen, zum Beispiel jetzt Teamplayer, könnt man da Fragen stellen, kann ich gleich noch 'n paar Beispiele machen. Aber sonst ist noch ganz viel beobachten. Wie verhält der sich? Stellt er Rückfragen, hat er eine flüssige Konversation und so weiter Und das sind Sachen, wo man son bisschen beobachten und lernen muss, zu beobachten und dann auch drauf drauf achten muss. Genau, das sind so die Sachen, die man die man sich anguckt und als Zeitmanagementmanager, wenn wir jetzt mal die die Hard Skills uns angucken, da würde ich immer drauf gucken, nicht einfach, dass Du glauben, was 'n CV ist. Das ist jetzt in Zeiten von der Regel sowieso, jeder baut sich jetzt seines seine CVs passend zur
- Dave
- Ja.
- Philipp
- Zur Stelle.
- Dennis
- Da wär
- Philipp
- ich vorsichtig und dann aber im Gespräch halt tiefer bohren und gucken, ist da wirklich Substanz da. Und da am Ende auch mit Fragen, die nicht textbookartig sind, weil Du willst es nicht runtergebetet haben und in der Eiszeitalter, wir kommen vielleicht noch auf Sheeting Methoden zu sprechen mit AI, ist das noch viel einfacher, sondern da auch, sag mal, experience based Fragen stellen. Also okay, hast Du schon mal eingesetzt, wann würdest Du das einsetzen? Was sind so die Trade offs? Dass Du genau dieses diese Urteilsvermögen und logisches Denkenkombination, wie kombiniert der? Wie kommt der zur Lösung, dass man das abfragt und die Frage auch entsprechend so stellt. Das war schon immer eine Best Practice, aber ist jetzt in der Halbzeit noch so viel wichtiger, weil alles andere, die Fakten runter rattern, das kann die Eier wunderbar. Auch das muss man nicht kennen, aber die diese Sachen ist das abzufragen.
- Dave
- Mhm. Genau
- Philipp
- und ansonsten, wenn es zum zum Beobachten kommt Also oder oder noch noch 'n anderes anderes Beispiel. Ich möcht jetzt wissen, ist jemand 'n Teamplayer? Ne, das ist mein mein Lieblingsbeispiel, da könnte ich jetzt das Interview hergehen und sagen, Dave, bist Du ein Teamplayer? Was antwortest Du dann?
- Dave
- Hundertprozentig. Es ist eine geschlossene Frage einfach sagen hundertprozentig, ja, bin ich, durch und durch. Ganz genau. Also Du
- Philipp
- hast grad schon das richtige Stichwort gesagt, ist eine geschlossene Frage und da Lead geht keine Konversation ein, ne. Sagt dann, ja bin ich fertig. Und was hast Du denn an Informationen gekommen? Weil jeder ist auch von Sicht, was diese zahl erwünschte Antwort ist. Deswegen muss man dem oft ja Fragen stellen.
- Dave
- Aber 'n Haken dran machen, oder? Also Okay. Er sagt dessen Teamplayer, ich muss jetzt aber glauben.
- Philipp
- Jetzt würd die Frage malen häufig, machen wir's interaktiv? Was würdet ihr stattdessen fragen? Und woraus nicht, ob jemand Teamplayer ist?
- Dave
- Ich glaub, ich würde ich würde Szenarien erstellen, so irgendwie, ne, also mal angenommen, Dennis kommt mit einem sehr schwierigen Thema zu dir und sucht nach Rat und ist sich nicht sicher, wie er das und das machen soll. Wie reagierst Du in der Situation? Vielleicht nicht das Beste und wir jetzt auf als Teamplayer Ebene, aber irgendwie so in die Richtung, also 'n Szenario kreieren und gucken, was antwortet die Person?
- Philipp
- Ja, genau. Es gibt ja so 2 Fragetechniken und die sind beide beide viel besser als diese geschlossene Frage.
- Dave
- Das eine
- Philipp
- ist dann diese situative Frage, hypothetische Frage, ne? Also ich in meinem in meinem topendes Beispiel, hey, Du hast jetzt 'n Konflikt in einem Code Review mit einem Team, mit einem Teammitglied und ihr kommt einfach nicht zu Rande bei 1 bestimmten Entscheidung oder werdet euch nicht einig, wie gehst Du damit Ne, das ist ja so die hypothetische Situation, die Du aufmachst und die Alternative ist denn, dass dann dieses berühmte Terminboard a Time. Okay. Das habt ihr wahrscheinlich schon häufig gehört. Erzähl mir mal von 1 Zeit, wo Du einen Konflikt hattest mit einem Mhm. Teammitglied und
- Dave
- Also Ja. Was jetzt im ersten Schritt Schritt irgendwie sinnvoller für mich wirkt, weil ich hab also das Problem, Du machst son Szenario auf und ich denk mir so, ah, okay, ich weiß, was Du hören möchtest trotzdem Genau. Also, ich Also wie wie wär ich in diesem Szenario der optimale Teamplayer? Deswegen finde ich so was aus der Vergangenheit, glaube ich, aus aus Interviewersicht dann deutlich spannender irgendwie.
- Philipp
- Ja, da bin ich bei dir. Also das ist auch meine mein mein Gotho, weil wir auch mal irgendwie auf vergangene Erfahrungen ab. Wenn wir der sich in der Vergangenheit verhalten, weil man daraus dann hoffentlich projizieren möchte, wie er sich auch in Zukunft verhält. Auch da kann man sich natürlich vorbereiten und man weiß ja immer nie ganz genau, ist es jetzt grad die ganze Wahrheit, die er einen erzählt, aber auch da kann man dann weiter tiefer bohren. Da gibt's dann diese Startechnik, habt ihr da auch schon mal gehört, STAR. Steht für euch, muss ich einfach mal nachgucken, wie's noch mal steht. Genau, Situation Task Action result und am Ende geht es dem Interview halt son son Kompass an die Hand, wo er tiefer bomb muss. Okay, Du erzählst mir jetzt, wie jemand Code Review lief und dann kannst Du sagen, okay, was waren die Situation? Was waren deine konkreten Aktionen? Was war das Resultat? Was hast Du gelernt? Wir wollen auch sehen, ob der Kandidat reflektiert und daraus lernt. Fehler machen kann jeder, aber nicht aus Fehler lernen ist nicht gut, sondern immer da da besser werden. Und so halt tiefer bohren, ne? Wir gucken, ist das jetzt alles wahr und wo sind die Details? Und das so festzustellen. Genau
- Dennis
- und ich hab irgendwie gelesen, dann muss man in diese, wenn man das da hat, das ist noch so eine Technik, dass man dann noch etwas fragt, womit man nicht rechnet.
- Dave
- Kurze Frage, können wir noch mal dieses Star irgendwie noch mal 'n bisschen klarer machen? Ja, also die einzelnen Wörter hatten wir jetzt grade, aber vielleicht irgendwie noch mal so real aufm Beispiel?
- Philipp
- Genau, also nimm mal dieses Code Review Beispiel, ne? Dann dann ist es Es ist am Ende eine Art, wie ich eine Antwort strukturiere. Also der 1. Ist, dass ich mir Zeit lasse und die Situation und die Aufgabe schreibe. Jetzt also als als Kandidat, okay, ich hatte dieses Problem mit meinem Es ging keine Ahnung, eben hier kommen wir jetzt son Coating Conventions im im PR, wo wir nicht zusammengekommen sind, wo wir uns gestritten haben. Und dann ist das a die Action, was hast Du gemacht dann, in der sie das Konflikt hattest, ne. Und das Genick, was wir als Team machen, das machen keine Daten auch, ja, wir haben das gemacht, wir haben das gemacht. Was hast Du gemacht? Was war dein Beitrag?
- Dave
- Mhm.
- Philipp
- Ne und denn das R ist das das Ergebnis. Was war das Outcome? Und das das klingt jetzt so so trivial, aber häufig haben Kandidaten angeboten, die lassen eine Weile aus. Die sagen irgendwie, ja, dann hab ich das gemacht. Okay, was war dann aber das Resultat oder was hast Du gelernt? Action könnt zum Beispiel sein, ich hab mich noch mal hingesetzt und wir haben noch mal diskutiert im Team, was sind eigentlich unsere Codingkonvention? Und ich hab diese dieses Risiko im Team initiiert, damit wir da uns uns allein als Team. So, das könnte eine Aktion sein. Und das Outcome ist, jetzt haben wir dokumentiert unsere Codingkonvention wieder geschrieben. In Zukunft haben wir diese PA Diskussion nicht mehr über Coding Conventions. Das war eine gute Antwort, weil Du hast ja gleich einen einen positiven Impact aufs ganze Team gehabt, der aus diesem Konflikt hervorgegangen ist.
- Dave
- Okay, Star, merk ich mir, Star. Gut. Und jetzt so deine Frage, Dennis?
- Philipp
- Hatte ich eine Frage?
- Dennis
- Ich hab übrigens Anmerkungen.
- Dave
- Unvorher gesehen. Ja, genau.
- Dennis
- Also ich hatte ich hatte irgendwie
- Dave
- weiß gar nicht, wo ich das gesehen hab.
- Dennis
- Dass so 1 1 1 Anregung darin war, auch wenn man diese also dieses sehr klare so, das war das und das passiert und so was und dann versucht aber trotzdem noch mal einen irgendwo nachzubohren, weil auch das kann man ja letztendlich irgendwie sich so ein bisschen vorbereiten, ne, das war eine Situation und ich bau das so ein bisschen. Und dass man da noch mal irgendwie einen Twist reinbringt, mit dem man vielleicht gerade nicht gerechnet hat, dann zu gucken, okay, wie ist die Antwort darauf? Das ist halt nicht aus sonem gelernten, ja, aus 1 gelernten Situation aus dem Fall. Guckst Du, als würdest Du gerne wieder ein Beispiel haben.
- Dave
- Ich will immer das zu allem, was zum Beispiel damit bin, okay. Wenn ich das verstehe.
- Dennis
- Ja, hab ich nicht. Okay.
- Dave
- Ja, ich
- Dennis
- würde gerne einmal noch ganz kurz einen Schritt zu zurückgehen, glaube ich, wenn ich das darf. Okay. Gucken, ob es das zu zu durcheinander gleich macht, aber also, weil wir haben ja jetzt gerade gesagt, okay, ne, wir wir wir sind gerade bei dem Part, wie können wir sozusagen diese die Skills 'n bisschen abprüfen in dem Interview und davor hast Du gesagt, okay, Du machst dir diese Listen an Skills, die Du dir irgendwie brauchst. Und da wollte ich noch mal kurz 'n bisschen drauf eingehen, wie Du das machst. Also, ne, was was sind son bisschen, also wie, ist das einfach abgeleitet von irgendwie der Stellenbeschreibung? Ist das sind das Skills, wo Du denkst, dass sie gut in den Job hassen und wichtig für die Rolle sind? Wie vermeidest Du, dass da son bisschen, wie nennt man denn? Civiliarity Bias drin ist? Also dass man irgendwie das sucht, was man selbst vielleicht ist und gut findet? Also wie wie kommt man da son bisschen in das Formen dieser dieser Skills, die man eigentlich sucht?
- Philipp
- Ja, also mehr mehrere Fragen. Ich bau mal wieder vorne an. Als ob die die Hard Skills setzt Du die Rolle ziemlich vor, ne? Wenn ich jetzt halt keine Ahnung, 1 1 1 Search Enginee such, dann möchte ich gerne das Ahnung von 'nlastik search hat zum Beispiel, ne. Das gibt ja viel aus der Rolle oder wenn ich jetzt Meine ganze Coupéys ist Kotelyn, dann möchte ich auch gerne, dass der Kotelyn beherrscht oder wenn wir jetzt laut einsetzen, dann soll er vielleicht idealerweise schon mal durch eine Erfahrung haben. Also das ist glaube ich von der Rolle, dass wir da viel ableiten bei den Hard Skills und ansonsten natürlich von den Gegebenheiten, die man hat. Wenn man jetzt eine politische, wenn man jetzt zum Microsoft Architektur hat, dann möchte man vielleicht auch wissen, dass der Erfahrung mit dem Microsoft hat oder dass er, je nach Datenbanksystem, was man verwendet, ne. Und das also da leiten sich, glaube ich, das ist, glaube ich, ziemlich naheliegend, wie man das ableitet und bei den Soft Skills sind, glaub ich, 2 2 Aspekte. Das eine ist natürlich, was generell unsere, so sagen wir mal, die die die Kultur in der Company, was sind so die Werte, die wir haben wollen? Ich glaub, auf jede Firma hat ja auch dann heute viele Firmen so ihre Werte definiert und da kann man auch ableiten, was einem wichtig ist und was einem vielleicht weniger wichtig ist. Und ansonsten hat ja auch so, was passt ins Team und ich als Heimmanager natürlich einfach für das Team zu gucken, was das, was wir jetzt im Team brauchen, was reinpasst oder was vielleicht auch ergänzend noch notwendig ist, weil das vielleicht fehlt, ne. Das sind ja auch verschiedene Gedanken, die man die man sich da machen kann. Und so komme ich am Ende zu der Liste. Es ist am Ende auch, ja, wie son Präferenz an Typ Mensch, also ich möcht Teamplayer haben, Kommunikation ist wichtig, Neugier ist mir wichtig, das sind so meine meine Top 3, die ich eigentlich immer habe. Andere haben vielleicht andere Sachen weiter weiter oben in der Liste. Also ganz Interview ist immer ein subjektiver subjektiver Prozess. Das ist nicht nur beim Scoring so, sondern auch schon, wenn man diese diese Liste zusammenstellt. Und was wir ihn am Ende haben, ist, wie kommen wir daraus noch zu sprechen, wenn man erst mal diesen Katalog an an Fragen haben, dann haben wir auch ein 1 Template, wo dann quasi die linke 2 Spalten, links sind dann die die Fragen, rechts sind dann die zu Notes. Und das ist 'n Template, das teilen wir mit allen Iron Managerin, die diese am schönsten Rolle hiren. Und so wollen wir auch sicherstellen, dass es objektiv, also das ist nicht nicht so objektiv wie möglich, die Kriterien so objektiv wie möglich und dass jeder Interviewers jeder, der für ein Energy Manager oder für Engineering interviewt, dass der auch gleiche Fragen bekommt und ähnlich bewertet wird. Und so kann man versuchen, das so objektiv wie möglich zu machen und hoffentlich auch den Bias, soweit es geht, zu reduzieren. Und den Bias Prinzip man hoffentlich auch, indem man nicht nur ein Interview hat mit mit Philipp, mit und das war's, sondern dass man halt wirklich mehrere Steps hat. Also das kann ja 3, 4, 5, je nach Rolle, kann das für mich viele sein. Und die im Interview ist auch ein, 2 Leute, manchmal sogar noch mehr. Und die geben halt alle ihre Bewertungen zusammen und dann hat man son Gesamtschaueneinbewertung. Gibt's auch viele Systeme, die man das denn so schön tracken kann. Dann gibt's dann Summs up, Summs Daumen und dann sieht man die große Übersicht. Und dann kann man schon son bisschen das Big Picture sehen und muss nicht so nicht nur sich auf eine Bewertung verlassen.
- Dennis
- Ich find das grad superspannend, weil ich da noch nie drüber nachgedacht habe, wenn man mehrere Ebenen hat, so wie das jetzt bei dir ist, ne. Also das heißt, Du stellst Manager ein, die dann wiederum Engineers einstellen. Ja. Gibt es dann auch welche, die darin schlecht sind? Und kriegt man das raus?
- Philipp
- Ja, das ist spannend. Ich bin ja ich bin am Ende im Interview, die er selber führt, also das das das Vertrauen schon da, dass er also das schon schon gut macht. Klar kann man, ich mein, man kann immer irgendwie danebenlegen mit mit seinen Hayers, dass es nicht klappt, das passiert wirklich wirklich jeden. Da kann man jetzt nicht gleich jemanden strikt rausdrehen, weil Leute sind auch natürlich gut in Interviews oder manchmal passt es dann halt halt doch nicht. Ich glaub, was man machen kann, ist halt genau solche Templates rausgeben und sagen, okay, so wollen wir interviewt, die haben den Prozess vereinheitlicht. Das sind für die Rolle, stellst Du in dem Interview die Frage? Du kannst variieren und man kann dann auch links und rechts abdriften, also gibt's schon Freiheiten, aber son Leitfaden zu haben, macht total Sinn, es eigentlich zu bekommen, ne. Was sie am Ende denn im im im eine Bewertung draus machen, das ist natürlich 'n bisschen schwieriger, da kann man auch wieder Leitfäden und Guidelines vorgeben, aber die Subjektivität kriegst Du nie raus hundertprozentig.
- Dennis
- Hast Du schon mal Feedback gegeben zum Hiring Prozess 1 deiner Kolleginnen?
- Philipp
- Ja, also ich glaub, wir diskutieren ja immer, wie wir den Prozess besser machen können. Also wir haben für jede Rolle so Prozesse, die sich optimiert haben, also die sich etabliert haben, keine Ahnung, also Du hast zum Beispiel für Engineers hast Du dann vielleicht erst uns zuerst 'n Call, Screening Call mit mit HR, dann hast Du vielleicht mit dem Heimmann hinterher den ersten Call, dann gehst Du vielleicht weiter, hast Du erst son bisschen mehr Hands On Coding Themen, dann vielleicht mehr System Design und bei höheren Rollen, dann eben auch Leadership Interview. Also verschiedene Interviews haben verschiedene Fokus oder in einem Interview ist auch der Produktmanager dabei, dann guckt er auch Product Engineering Kollaboration und da wird immer wieder neu ausgerangelt, was das für diese Rolle das Beste ist und wer wo dabei sein müsste und da gibt's halt immer eine Spangere zwischen eine Präferenz, die ich jetzt hätte und was vielleicht auch den Firmen bald vorgeben ist, dass bestimmte Steps immer da sein müssen und noch zusätzlich sein möchten. Ich möchte auch Prozesse gerne kurzhalten, aber tatsächlich hast Du sone gewisse Bar, die Du haben möchtest, dass man, keine Ahnung, zum Beispiel 'n Leadership Interview immer dabei sein muss, was auch sinnvoll ist und da gibt's halt nur Sparte, wo man sich dann annähern kann, aber bisher haben wir da immer eine 1 Lösung gefunden, ne. Und ansonsten kannst Du ja auch sagen, okay, lass uns mal jetzt, jetzt stellt dir grad hier durch 'n Interview, jeder seine Fragen, wie er denkt, lass uns doch mal son Interview Guide, son Leitfaden bereitstellen. Und zum Beispiel für einige Rollen hab ich das bereitgestellt.
- Dennis
- Okay, spannend. Gut, so, dann haben wir jetzt gerade abgehakt, wie wir die Skills 'n bisschen definieren können und wie das geteilt wird im Team. Dann sind wir 'n bisschen drauf eingegangen, wie man die unterschiedlichen Skills abfragen kann.
- Philipp
- Mhm. Dann, was wir noch nicht besprochen haben, ist, wie man denn durch Beobachten das bisschen feststellt. Vielleicht können wir da
- Dave
- noch 'n
- Philipp
- bisschen tiefer reingehen. Ja, genau. Also was sind so die was sind so Verhaltensweisen, die ich die ich beobachte? Also was ich zum Beispiel sage, immer mal zum Beispiel neugierig, ich möchte jemand, der der neugierig ist.
- Dennis
- Mhm.
- Philipp
- Wie verhalten sich neugiere Leute in Interviews? Die stellen Fragen, ne? Mhm. Und ist jetzt nur so ein Antwort Frage Antwort Sequenz, Interview stellt Fragen, Kandidat antwortet. Und das ist es so. Oder haben irgendwie eine 1 schöne Konversation, die irgendwie flutscht, weil der kann der Kandidat auch noch Rückfragen stellt und wenn wir eine Frage stellt, stellt er Stellt er Rückfragen zum Beispiel, bevor er antwortet. Wirst Du dann gleich einfach so zu one shotten, seine Antworten, hoffen, dass es richtig ist. Und dann haben wir eher einen Dialog, wo wir gemeinsam zur Lösung kommen und eigentlich will ich will ich Letzteres haben. Und da eine Technik, was man machen kann, ist halt Fragen bewusst offen und mehrdeutig stellen, zu gucken, wie geht er damit Weil eine Softwareentwicklung sei es, was wir machen, eigentlich mehrdeutig und wir müssen immer irgendwie Unsicherheiten navigieren und deswegen macht's auch Sinn, das in ihren Fragen wiederzuspiegeln. Und das Learning für den Kandidaten ist jetzt, das anzunehmen und sagen, okay, die sind bewusst vage gehalten, weil genau jetzt soll ich Rückfragen stellen und gucken, das ist eine schöne Fluant Konversation quasi da haben. Ansonsten finde ich's auch immer cool, wenn Kandidaten Also rück Also Fragen stellen zum Wenn ich vielleicht eine Frage stelle, hey, wie wie wie Was Welche Fragen hast Du mit Testing zum Beispiel? Und wenn ihr denn die Frage flippt, hey, find ich's spannend, wie macht ihr das eigentlich? Also auch Interesse zu haben an diesen Techniken, ne? Also da wieder Rückfragen stellen. Und son Match Flag ist eigentlich für mich generell, wenn jemand gar keine Fragen hat. Am Ende, die wir lassen meistens 10 Minuten am Ende für den für die Kandidaten Fragen zu stellen und wenn 1 sagt, ich hab gar keine Fragen, dann finde ich das schon mal sehr komisch. Und teilweise sind die Fragen, die der Kandidatchef viel interessanter als die die die die Antworten, die er gegeben hat. Deswegen ist meine Empfehlung, bereitet auf jeden Fall auf diesen Part vor und stellt euch wirklich fest, was ist euch eigentlich wichtig? Welche was interessiert euch? Im Talk hab ich da diese Four Peace, die man so als als mentales Modell sich überlegen kann, wenn man sich Fragen überlegt, ne? Also Prozesse, People und Culture Tech und was war's noch? Jetzt geht's gar nicht hin heruntergebetet, Prozesse. Und es gibt bestimmt all zu jedem diese Bereiche und das kannst Du wie eine Schablone auf jede Organisation legen, die dich die dich interessieren. Wie sind eure Irgendwie ist auch High im Prozess? Wie ist euer Code Review Prozess? Wie ist euer Tech Stack? Mit welchen Leuten arbeite ich eigentlich? Was ist mein Produkt? Und das nennt man dann das Reverse Interview, wo der Kandidat Fragen stellen kann. Und das ist ja spannend. Legt euch da eine gute gute gute Fragen und da kann man auch schon die Interview mit beeindrucken, wenn man sich eine gute Frage überlegt. Nur noch ein Beispiel zu zu nennen, was ist so mein, was ich was ich gerne frage, ich das hatt ich in Slides drinne. Man könnte fragen, okay, ich Angenommen ich bin morgen jetzt dabei bei euch, welchen Rat würdest Du mir geben, erfolgreich zu sein? Und das find ich auch total spannend. Also als Interviewer, merke ich schon, okay, der der hat wirklich Lust und der der will jetzt motiviert, der will erfolgreich sein, aber er ist auch kollaborativ und fragt nach Rat, ne. Also denk ich, er weiß alles gleich, sondern er fragt nach Rat. Und ich als Kandidat, wenn ich die Frage stellen, merk ich weiß, lern natürlich auch was. Was Worauf kommt's an dieser Firma? Was 'n das Kann man auch eine Idee von der Kultur bekommen? Also, wann will ich das Interview vorbereiten?
- Dennis
- Die Frage hab ich auch immer andersrum gestellt, also als Interviewer, nämlich also, wenn Du morgen anfangen würdest, was ist so für dich die größte Herausforderung oder die größte Challenge, die Du siehst Ja. Wo man dann auch mal so bisschen aufsetzt und dem erwarteten Skillset son bisschen, ja, ausarbeiten kannst.
- Philipp
- Hast Du hast Du
- Dave
- mir die damals auch gestellt? Ich erinner mich gar nicht an die Frage.
- Dennis
- Weiß ich, ich erkenne mich nicht jedes Interview. Ja,
- Dave
- das ist
- Dennis
- im Wortlaut erinnern.
- Dave
- Aber ich ich also ich ich find interessant, Philipp, also ich kann mir das teilweise sogar gar nicht vorstellen, dass man gar keine Fragen hat, weil weil ich mir denke so, also ich hab ich hab das nur gemerkt, ich hatte in meiner alten Stelle hatte ich paar Dinge, die ich nicht so gut fand, paar Dinge, die ich auf jeden Fall nicht missen wollte und genau an diesen Stellen dann immer angesetzt habe. So, wo ich da so Ja. Hey, wie macht ihr eigentlich das? Das ist 'n Aspekt zum Beispiel, den ich aktuell nicht gut finde. Macht ihr das irgendwie besser oder so oder? Hey, mir ist absolut wichtig, dass das und das in meinem Berufsalltag gegeben ist, ist das bei euch auch der Fall? Also ich find immer so, wenn man vielleicht grade so auf die jetzige Situation blickt, was einem gefällt, was einem nicht gefällt und dann einfach daher fragt, wie das in dem neuen Unternehmen dann potenziell gehandhabt wird, Es ist, glaube ich, da schon mal 'n guter Ansatz.
- Philipp
- Total. Das ist auch richtig guter guter Ansatz, ja. Aber man man wär überrascht, wie häufig ich habe, dass jemand keine Fragen hat oder nur Fragen, die man sich auch durch das sorgfältige Lesen der der Jobbeschreibung erschließen kann oder durch kurzes Google über die Firma.
- Dennis
- Ja, nicht jetzt eigentlich auch so. Also aus beiden Seiten. Also erstens kann ich mir irgendwie vorstellen, dass man irgendwas fragt, so was Interessantes. Ich mein, es geht einfach, es gibt ja so viele Aspekte an, ne, so in 'ner Firma, an 'nem Prozess und so was und Du hast die Möglichkeit, einfach jemanden zu fragen in dem Moment, aber mir ist auch schon häufig passiert, dass tatsächlich mehr oder weniger keine Fragen kamen.
- Philipp
- Ja. Mhm. Das erstaunlich.
- Dennis
- Also, da draußen. Fragen stellen. Fragen stellen. Fragen stellen. Fragen stellen.
- Dave
- Gute Frage stellen.
- Dennis
- Gute Frage stellen. Direkt ab Minute 1 Interview übernehmen. Genau. So.
- Dave
- Warum soll's bei euch anfangen?
- Philipp
- Na ja, da Ja, man darf auch nicht Man manche ist auch sehr, sehr aufgeregt und auch sehr, sehr überschwänglich, gehen dann rein. Ich hatte mal das Beispiel, das ist auch mein mein Opener Beispiel in den Talk gewesen. War 'n Kandidat und schon mal, dass der aufgeregt war und ich hab denk, nur so das Intro gemacht. Ja, okay, so ist jetzt die Agenda. Wir machen erst son bisschen Intro Session, dann schlecht mal Fragen, den kannst Du Fragen stellen. So wird's jetzt ablaufen, ist das fein und dann war der Kandidat gleich, oh, ja, ja, also und dann fing er gleich an, sich vorzustellen, obwohl ich, glaub ich, mal gefragt habe, stell dich doch mal vor, dann wie und da hab ich gemerkt, dass der Kandidat dann seinen sein Mono sein sein Zivil runterbetet. Und das ist so mein, wo ich dann son bisschen son bisschen out zoomome, wo ich denke, oh, das war gar nicht gefragt und ich eigentlich will man's ja mal kurz halten, diese Intro. Ich wär ja nicht jemand, dass da sein sein Civil vor vor vorvorträgt. Ja, war war dann noch grad lustig, weil scheinbar ist es mir son bisschen im Gesicht entglitten und an 1 Stelle hat der Kandidat dann unterbrochen und mich gefragt, ist alles okay bei dir? Du siehst nämlich gelangweilt aus. Die ist auch Stetette. Sehr gut.
- Dave
- War auch
- Philipp
- eine 1 Lesseleon für mich, muss und einfach in früh unterbrechen muss. Ich bin natürlich nicht, unterbrechen nicht. Wollt grad
- Dave
- sage ich, es
- Dennis
- war doch eigentlich so irgendwie offensichtliches Feedback. Genau. Ja, voll.
- Philipp
- Also ja, muss denn Und aber das Learning für den Kandidaten ist, hör genau zu, was Es klingt so offensichtlich, aber hör genau zu, was gefragt ist und antworte nur nur das. Ein andere wichtigen Rat, den ich auch geben würde, der ist da baut darauf auf, eine Frage bekommst. Der versuch halt wirklich's kompakt zu antworten und sag, aber da gibt's noch mehr zu erzählen. Ich kann das, wenn ihr wollt, können wir auch tiefer einsteigen, sondern die Details quasi anbieten, aber nicht jetzt alles ausführen. Also 'n gutes Beispiel ist, okay, wann würdest Du Microservices einsetzen? Dann kann man erst mal sagen, okay, hauptsächlich mein meine Development Organisation irgendwie zu skalieren, weil man dann E-Dependen-Deployment Units hat et cetera, dann können die Teams halt ununabhängig arbeiten. Und ich kann jetzt noch mehr Beispiele unter straight off darbieten, wenn Du möchtest, ne? Dass man's quasi sagt, die Details sind on demand und das war eine gute Fragetechnik. So kann so kannst Du halt gut mit der Zeit umgehen, die Du hast. Du hast ja bestimmt schon direkt Zeit, mich als Kandidat zu präsentieren und über das die Interviewer dann, wo er tiefer reingebe will. Okay. Find ich das ja schon zufrieden und Du kannst dann weiter Wollen wir mal weitergehen?
- Dennis
- Ich wünschte, das könnten wir jedem Kandidat und jeder Kandidat dann vorher einfach mitgeben, Mhm. Weil das ist häufig was, also Das tun wir, dass häufig gegangen wird. Ja, wo man Also auch häufig was, was dann wirklich stört und ich bin immer in dem Ja, also, ne, wo weil man dann in dem Moment erstens diese diesen Detailgrad nicht braucht und natürlich dann auch infrage stellt, so, ne, Kommunikationsskills, wie sehr kann man auf den Punkt irgendwie
- Philipp
- Ganz genau.
- Dennis
- Irgendwas und ich habe bei vielen das Gefühl, dass ich da denke, es ist vielleicht Ich bin mir nicht sicher, ob die Person im Alltag genauso wäre, wie es, glaube ich, jetzt in der Interviewsituation, ist unter Druck und will irgendwie, hat also das Gefühl, sie muss, ne, sie muss irgendwie reden Ja. Und keine Ahnung, was
- Dave
- soll. Da diesen diesen Skill an
- Dennis
- die Hand zu geben und zu sagen, ey, ne, ich mach halt mich kurz und erwähne, ich kann da auch gerne ausführlich hier drüber reden, wenn ihr jetzt möchtet. Sollten wir mal vielleicht in die Willkommens-E-Mail schreiben.
- Dave
- Aber finde ich interessant, weil weil schon jetzt, wo Du's gerade ausgeführt hast, das hatte ich auch schon 'n paarmal, wenn ich sage, so, okay, Du hast jetzt sehr viel geredet, aber was was sollst Du mir eigentlich sagen? Ja. Schreiben wir uns das Podcasts. Nee, aber ja doch doch, also wichtig, genau, auf den Punkt kommen.
- Philipp
- Mhm, ja. Das ist nicht leicht. Gefällt dir 'n bisschen schwer.
- Dennis
- Ja, natürlich, also ich verstehe ja auch, ne, also gerade was Du sagtest, auch wenn man aufgeregt ist, ich glaube, das verstärkt das einfach, ne. Du bist irgendwie, Du denkst, Du musst dich jetzt präsentieren, Du musst irgendwie Antworten haben, Du musst irgendwas sagen und ja, da würde ich auch eigentlich letztendlich nur den Tipp geben, dass man da auch möglichst authentisch ist und im Zweifel, ne, wenn man gerade was nicht weiß oder so, auch sagen, dass es so ist und nicht halt versuchen drum rum einfach durch viel reden sozusagen das drum rum zu schiffen, so.
- Philipp
- Ich glaube, es geht kommt zurück zu dem Rat, den die schon den wir schon hatten, habt 'n Dialog. Versucht wirklich in einen Dialog zu kommen und dann glaube ich, ist man weniger gewillt jetzt versuchen, jetzt in einem Monolog die Antwort runterzuratertern, die man denkt, sondern einfach fang erst mal an zu reden und dann kann man Rückfragen stellen, soll ich da weiter die weitergehen? Aha. Und dann kommt man gemeinsam, geht man gemeinsam durchs durchs durch den durch das Interview und hat da 'n bisschen, ja, nimmt den Interviewer mit. Ich glaub, das ist das Wichtigste. Mhm.
- Dennis
- Gut. Was hast Du noch aus Sicht, hast Du noch etwas aus Sicht der
- Philipp
- Was man jetzt
- Dennis
- Huring Männer, nee, die Was ist das deutsche Wort? Der Interview, ist doch irgendwie komisch? Nee, der Leute, die Leute einstellen.
- Philipp
- Also Highway Manager ist ja die die Person, die das quasi, der die Rolle einstellt, genau. Der ist ja nur ein Teil vom vom Interview Panel, also der Interview, da sind noch viel mehr andere beteiligt, aber er ist ja, der den son bisschen den die letzte Entscheidung hat. Hey, wie kann man das übersetzen? Hi, Manager, aber das
- Dave
- Interview ist Befragender?
- Philipp
- Interview wär ja noch okay, aber auch Interview
- Dennis
- ist jetzt irgendwie, hört sich vor.
- Dave
- Es ist es ist ja.
- Philipp
- Weiß ich nicht. Denglisch. Ja. Ja. Aber vielleicht noch 1 1 1 Beispiel eine 1 kleine Sache. Vielleicht auch nicht jedem liegt, aber ich find's immer schön, wenn man irgendwie auch Offenheit demonstriert oder wenn man auch offenen Typen gerne einschätzt. Ich glaub, versuch etwas offen zu sein. Und was sich immer gut macht, ist son bisschen seine Persönlichkeit auch zu zeigen und das gilt für für beide Seiten. Also was ich noch Kandidat interviewt hab, hab ich immer in der Intro Session einen in der Intro Bereich quasi nicht nur in meine Karriere, also meinen beruflichen Werdegang konzentriert, sondern am Ende auch noch mal gesagt, ja und privat, was will ich privat erzählt? Hey, ich bin ich bin Familientyp. Ich hab 2 Kinder, bin verheiratet und ich hab also kein Problem mit zu viel Freizeit. Weil mein mein mein Standardjok hat meistens dann immer ein Lächeln, wie es bei euch auch auf die Gesichter gezaubert und Dennis ich glaub, Du kannst dazu hast eine Beziehung dazu. Genau. Ja. Und das hat immer gut funktioniert und dann weiß man nicht, was für Gespräche passieren. Und dann haben wir zum Beispiel mein Gegenüber gesagt, ah ja, ja, ja, ich ich auch. Ich hab sogar 3. Und dann hat mir direkt so Connection gehabt. Das war schön. Aber auch für die andere Seite gilt das, wenn Du selber auch als Inter Als Interviewer dich vorstellst, dann kannst Du auch so ein, 2 Facts Ja. Über dich dich sagen. Und ich find, das macht das mit der mit der Atmosphäre. Mhm. Und das ist dann irgendwie offen, ne? Und das muss nicht da etwas total Persönliches sein. Sag einfach, was Du in deiner Freizeit machst. In meiner Freizeit mache ich das und das, das und manche mögen das nicht und das ist auch okay, aber ich find, das ist eine 1 schöne Sache.
- Dennis
- Finde ich sehr gut. Machen wir in der Regel, also wir haben auch hier 'n Vorstellungsgespräch vor Ort, wo wir dann zu dritt meistens sind und das machen wir sehr regelmäßig auch und ich ermuntere dort dann manchmal meine 2 Deff Kollegen, die dabei sitzen, das auch noch mal zu tun. Also auch das ist, ne, das ist son bisschen, ich kann fast alles sagen, son bisschen eingespielter
- Dave
- Du ermutigst? Ich da, also ich hab immer gedacht, das wär 'n Zwang. Ja. Muss ich jetzt mal auch neu irgendwie son Pfandweg über mich ausdenken. Genau, aber das ist beeindruckend.
- Dennis
- Wir haben Sevi einen Kollegen, der dabei ist und ich lerne praktisch jedes Interview, was Neues Das
- Dave
- ist wirklich krass. Was cooles Neues ausdenken, was der irgendwie
- Dennis
- alles gemacht hat. Ja. Das ist echt 'n Unterwäschemodell. Unterwäschemodell. Turmspringer. Deutscher Meister im Videoclip dance.
- Dave
- Ja, das ist es Und so
- Dennis
- geht so geht es weiter so und das ist Ist der
- Philipp
- so Peilnchen Podcast so? Na so. Okay.
- Dave
- Also Sidi war ja Teil des Podcasts. Aber ich würde doch noch mal nachhaken Philipp, also gerade wir sind sehr stark auf diese Soft Skill Schiene gegangen und ne, wie wie gesagt hast neugierig, offen, kommunikativ, Key Player. So, ich hab also ich hab das Gefühl, hier sitzen grad 3 Leute, die das irgendwie einfach natürlich mitbringen, so. Also ich glaub, wir haben irgendwie so, lass es Gott gegeben sein, ne, aber irgendwie so von Natur aus einfach irgendwie diese diese diese Kommunikationsfähigkeit, dieses offene und ich glaub aber auf Dennis meint ja authentisch so. Ich glaub, es es ist manchen Leuten fällt das vielleicht sogar schwieriger einfach, ne, grad bei neuen Leuten, gerade ist es irgendwie auch sone Drucksituation, da auch das zu leben, was sie vielleicht auch natürlich nicht sind. Du da irgendwie vielleicht auch so Tipps grade für Leute, die nicht unbedingt dieses Naturell haben und dann einfach da, ich sag mal, das irgendwie trainieren können, sich damit irgendwie wohler fühlen können?
- Philipp
- Ich glaub, als Interviewer kann man auch dafür sorgen, dass sich die ab, wie man eine gute Atmosphäre im Interview schafft, zum Beispiel, den man solche persönlichen Sachen macht, teilt. Ich glaub, das hilft auch und die die 'n bisschen zu lockern, dass die keine Ansicht vielleicht 'n bisschen 'n bisschen mehr öffnen. Ich glaub, das ist 'n bisschen Teil ansonsten, damit Du hast ja gefragt, was kann er zur Vorbereitung machen? Ja, es ist halt am besten auch eine Persönlichkeitsfrage. Ich glaub, man wird einen Introvertierten nie ganz dazu kriegen, dass er auf einmal denn ganz rausgeht aus sich. Von daher, ich glaub, Übung hilft da. Also, dass man das öfter die Situation, sich der Situation aussetzt und da dann das dann das zusehend leichter fällt. Ansonsten gibt's nicht Hab ich's auch grad keinen keinen perfekten Rat sagen, jetzt machst Du das und dann wirst Du auf einmal ganz, ganz offen in Interviews. Ich glaub, das das funktioniert nicht so gut. Und ja, man muss halt auch authentisch bleiben, ja, bin ich bin ich dabei. Und dann aber deswegen hat man wieder auch verschiedene Runden und verschiedene Aufgaben, die man ihn gibt. Vielleicht ist er in diesen klassischen Verhaltensinterview, wie wir jetzt wieder bei geredet haben, nicht so gut, aber wenn Du denn System Design Aufgabe gibst, wo er so kollaborativ mit dem Interviewer was arbeiten kann, vielleicht baut er da noch mal 'n bisschen anders auf und dann blüht er dann auf, weil er jetzt über Architektur reden kann und solche Sachen. Mhm. Das war häufig der Fall. Also da Varianz reinzubringen, hilft, denke ich, auch.
- Dave
- Ja. Und dann, wie Du gesagt hast, Beat betrein the Lines, ne? Also vielleicht in dieser großen Situation nicht so wohlfühlen, aber dann so, hey, wenn das im Einzelgespräch ist, technischer geht oder so, dann doch auf einmal super gut erklärt Ja,
- Philipp
- ja, genau.
- Dave
- Dass man an verschiedenen Disziplinen glänzen kann.
- Dennis
- Wenn ihr so unterschiedliche Stationen habt in eurem Prozess, ist das praktisch so veto mäßig? Also wenn 1 irgendwie sagt, nee, ist nicht, dann dann ist raus oder ist 'n gemeinsames Gespräch danach über Ob man sich das vorstellen kann?
- Philipp
- Also das ist alles Case by Case. Das geht ja meistens im Gespräch zwischen dem Hyal Manager und der HR, der Recruiterin, der Fall der die die das die Du unterstützt und dann wird entschieden. Also ich mein, wenn jetzt Ich sag mal, wenn 1 sagt, Sam's down und die Rest sagen alle, Sam's ab, dann kann man wahrscheinlich Dennis ist in dem Ermessen des Humanagers sagen, ich stell ihn trotzdem ein, ja? Mhm. Vor allem Ende muss er oft damit mit der Person arbeiten und er ist wirklich die Verantwortung. Ja, ich sag mal, wenn jetzt Es gibt Wir haben da keine festen Werte von wegen ab bei Daumen runter musst Du jetzt den rejecten Wahrscheinlich wird's aber trotzdem praktisch darauf hinauslaufen, weil dann zur Unsicherheit ist. Aber ja, dann führst Du noch mal 'n Gespräch, das hab ich auch schon Und Leute sagen, Daumen runter und das war die einzige Person oder in diesem Einem Interview War super, aber nur in diesem Interview haben beide gesagt, ist nicht, was ist denn da vielleicht der Grund? Und vielleicht ist auch unsere unsere Bar unterschiedlich. Wir haben verschiedene Erwartungen. Wir hatten das zum Beispiel, als wir technische Interviews für für Engineering Manager eingeführt haben, weil ich's genau, wie technisch müssen eigentlich Engineering Manager sein? Wie tief sind und wie gut müssen sie in System Design sein? Und und ich glaub, da die Bar, über die über die Engineers zum Beispiel, die konnten alle diese Interviews mit Engineers führen, ne. Und ja, haben sie schon mal die Studien, wo ist da eigentlich unsere Bar für die für die Manager, ne. Und da kam auch sicherlich auch einiges her, wo man unterschiedliche Erwartungen hatte und da hat, nee, da da war nix, wo man vielleicht sagen könnte, ja, Fact ist ja als Manager, regt das ja genau aus oder genau das richtige Maß. Wir werden aber auch gar nicht zu viel Leute haben, die hier nur rein reingehen in die Themen und unter Micro managen. Also da gibt's schon Mechanismen, aber wir haben da keine keine strikten Regeln. Mhm. Okay.
- Dennis
- Vielleicht bevor wir mit Sicherheit auch noch mal über AI ein bisschen sprechen und wie das Ganze diese unterschiedlichen Bestandteile irgendwie verändert. Ja. Da wir ja an 'nem Podcast für grundsätzlich Entwickler*innen sind, so, noch mal kurz auf die Hardskills geguckt. Also wie wie was ist da eure Praxis? Macht ihr irgendwie Aufgaben nach Hause schicken? Macht ihr das vor Ort Oder es ist eigentlich auch schon, gehörte schon zum AI Teil, weil sich das stark
- Philipp
- Ich gehört zum
- Dave
- Na ja, also, okay. Aber ich ich könnt Übergang eigentlich. Das war gut.
- Philipp
- Es ist
- Dave
- 'n super Übergang, weil
- Philipp
- ich ich kann die Erfahrung, also auch noch aus meiner Zeit aus an der alten Station, Bei Spätzle hat man's auch noch gemacht, kann ich jetzt teilen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die es nicht mehr so machen und durch AI, da hat man noch sone schöne Take home Hausaufgabe den gegeben. Dann also wir haben dann,
- Dennis
- das war
- Philipp
- irgendwie, da gab's son Springgut Projekt und dann war son bisschen 'n Scaffeling gemacht und dann sollte man da 'n bisschen Lorri dazu programmieren, auf der Dartmann zugreifen, eine restlichen Stelle abfragen und so weiter. Ne und das war hat uns gut gedient, zu gucken, wie wie geht da wirklich, wie wie's Hands on Coding Skills sind. Das kannst Du heute nicht mehr machen, weil das kannst Du in der Ei hinschmeißen und die Haut dir erst ganz schnell pro Metier erst runter und damit hat's ab Sinn Wert verloren. Ich glaub, diese ganze, ja, Tech Home Homework ist tot. Das das, glaube ich, muss man nicht mehr machen, kann man kann man leider nicht mehr machen. Und dann gibt's verschiedene Varianten, die man abfahren kann. Du könntest dann die Leute in Person reinholen, quasi persönlich machen und dann kannst Du ganz klassisch am Whiteboard, so wie es früher auch gemacht wurde. Nur, dass das jetzt eben halt superwichtig ist, weil sonst weil das ist, was Du nicht nicht facken kannst vor Ort am am Whiteboard. Das kannst Du machen. Ansonsten gibt's schon noch, ich glaub, es gibt ja verschiedene Ansätze, die jetzt Unternehmen fahren. Manche sagen, okay, wir wollen jetzt ganz für dieses Scheiden rausnehmen und dann fangen wir an, die wieder reinzuholen oder versuchen halt nicht mehr weniger Faktenfragen zu stellen, sondern mehr diese diese Knowledgefragen. Da immer mehr mehr auf diesen diese Schiene fahren, möglichst die Sheaten zu erkennen oder auch Software ins System zu erkennen. Und manche sagen dann halt, ja, wir embrasen das komplett und Du kannst auch gerne jetzt bei der Live Coding, also bei der System Design Aufgabe auch AI einsetzen oder bei der Coding Aufgabe AI einsetzen. Ansonsten, ich glaub, System Design ist immer noch eine Sache, die gut funktioniert. Das kannst Du auch weiter remote machen, dass man sich zu dritt hinsetzt und jetzt kriegst Du eine Architekturfrage. Du sollst jetzt irgendwas bauen? Wird das zum Datenmodell erklärt und wie sieht jetzt die API aus so aus? Wie wird deine wie wird deine Datenbankmodellierung aussehen? Wie wird die Architektur aussehen? Und da kannst Du aber viel abfragen, ich ratter dir jetzt nur die Fakten runter, was man vielleicht mit der Ei machen kann oder da haben wir gemeinsam 'n Dialog, stellt er Rückfragen, was wie wiegt er ab? Was sind seine Wie urteilt er? Was nimmt er alles in den in seinem Kontext quasi rein? Wie ist er logisch sein? Seine kombinierter seine Kombinationsfähigkeiten? Das sind die Sachen, immer noch wichtig sind. Ball auf, wenn Du AI benutzt, wirst Du trotzdem brauchst Du Systemdesign Erfahrung und diese wichtigen Architekturfragen musst Du musst Du weiter gut beherrschen. Ich glaub, das kriegt man auch noch weiterhin gut raus in in sonem Remote Call. Aber jetzt so sagen, jemand muss Kohle, Kohle mal was runter. Ich glaub, das ist nicht mehr nicht mehr Wird immer weniger wichtig, weil die Leute auch auf der Arbeit immer weniger händisch runterkoten werden. Also man kann sich da auch sehr gut anpassen. Genau. Ich frage beantwortet, ich glaub schon, ne?
- Dennis
- Ja, wie ist deine wie ist deine, also jetzt nicht mehr so sehr am am eigentlichen Jobinterview Thema, aber wie ist deine so persönliche Perspektive auf die Zukunft? Also keine Ahnung, bei uns, wir machen im Moment schon noch irgendwie sone Mixtur, also ne, wenn die Leute vor Ort kommen, was sie immer gemacht hatten, also wir hatten nie sone Quote Zuhause Aufgabe in unserer Prozess. Jetzt haben wir explizit eine Aufgabe, die wo wir in den letzten Monaten immer gesagt haben, ja, nutzt die Tools, die Du sonst auch nutzt, das heißt Internet und AI sind grundsätzlich okay und wo wir jetzt bei 1 der Aufgaben sagen, okay, explizit kein keine AI, ne, relativ kleines kleine kleine Aufgabe und danach dann 2 AI Aufgaben haben, weil wir aktuell halt irgendwie sagen, okay, noch brauchst Du, also ne, wir haben auch Teams, wo noch nicht irgendwie komplett hinter mir in diesen Flut und ich guck gar nicht mehr in den Code, natürlich auch haben. Was ist so dein dein Blick in die Glaskugel, wie lange das noch relevant ist und hast Du irgendeine Idee, was wir alternativ dann abfragen werden? Weil es ist ja vermutlich nicht nur dann die Soft Skills, sondern irgendwie ist ja noch was Technisches dabei, auch wenn Du jetzt die einzelne Zeile Code vielleicht nicht mehr probieren musst?
- Philipp
- Ich glaube, die Interviews sollten immer eine 'n Abbild des der realen des realen Jobs sein. Wenn Du im Job noch in Code guckst und die Zahlencode noch selber schreibst, wie Du es doch gerade beschreibst, dann machst Du dir Sinn, da auch was abzuklopfen. Wenn das am Ende, dann geht das am Ende wieder nur noch prompt und quasi, ja, WDR Agent eigentlich 'n Code auf Rambesch macht, dann macht's auch Sinn, das auch abzubilden. Und entweder sagen, man nimmt der ja ja auch mit dem Prozess, dass man's einsetzen darf oder man fokussiert sich auf die Skills, die übergeordnet sind. Dass grade schon gesagt hat, Systemdesign Architektur, wie stellt er seine Entscheidung? Wie wie prompt der eigentlich? Welche Skills setzt er ein? Macht er Spective 'n Development? Plan Mode? Da gibt's ja ganz viele verschiedene, die man auch dort einsetzen kann. Und das ist ja auch wichtig, dass man diese Sachen beherrscht. Und wann unterbricht da jetzt? Die AI URL, okay, das liegt jetzt Architektur in die falsche Richtung und ich geborene zumindest jetzt so die grobe Architektur vor. Ich glaub, das bleibt, ich glaub, eine ganze Weile noch relevant, aber es ist halt eher die Senioren Aufgaben, würde ich mal sagen. Was wir das zum Thema bringen, das hab ich schon auch schon viel besprochen, dass es für Julius immer schwerer wird. Und das ist das ist so, ja. Ja, ansonsten ist ja auch ganz interessant, was generell, wenn man sich mal so anguckt, diese Bewerberflut am am Markt passiert. Ich weiß nicht, vielleicht muss man differenzieren, was passiert jetzt bei den großen Silicon Valley Companys, wenn man jetzt den Pragmatic engineer liest oder was passiert jetzt bei uns in Deutschland, bei kleinen mittelständischen Unternehmen? Aber ich glaub, es gab auch mal eine Ausgabe vom Pragmatic engineer, wo da auch so schön gestartet wurde Inbound Application ist tot, weil die Firmen werden zugespamt mit CVs. Früher war das noch mal eine Best Practice CVs so fein zu tunen, auf die auf die auf den Die Rolle. Mal was Besonderes, wenn man das gemacht hat. Heute ist es halt einfach, mit der AI das zu machen, weil jeder macht, aber dann fällt man auch nicht mehr raus, wenn man's macht und die werden halt mit Tausenden von Bewerbungen manche Firmen, gerade wenn sie remote Steine anbieten, da wirklich über überhäuft. Und dann ist es schwierig, wie gehen Sie damit und betrachtet man das überhaupt noch und wie können wir dem dem Herr werden? Aber auch für den Bewerber, wie stech ich mich da eigentlich noch raus, wenn alle zu erschrecken. Also das das wird spannend. Ist auch bisschen eine Katz und Maus Spiel, ne? Da gibt's dann noch Leute, die fangen arm mit Comp Injection in in CVs,
- Dave
- die und
- Philipp
- und wie kann man darauf wieder reagieren, ne? Mhm. Es ist eigentlich die Reaktion darauf, dass es schon so viel Inbound ist, dann fängt die Firmen wieder an, da auch so screenen, die CVs automatisch screenen oder sogar den ersten Call sogar mit der I zu machen, gibt's auch schon Geschichten. Was 'n spannendes Katz imauschspiel, was sich da entwickelt.
- Dave
- Habt ihr gerade aktuell aber auch schon 'n Problem mit dieser Flut an irgendwie Bewerbungen und so
- Philipp
- was halt so was? Ich glaube, es ist noch okay. Ich hab jetzt eine ganze Weile, treffe ja, jetzt grad keine keine Stelle geheiert bei mir, aber in anderen anderen Abteilungen, Haie and Burn. Von daher bin ich da nicht ganz up to date, wie viel da reinkommt, aber wir hiren auch primär in unseren Büros, wo wir unsere Hubs haben und das produziert noch mal halt den Pool deutlich, wer und die mal reinkriegt, ne. Aber natürlich waren Leute sind Leute bereit umzuziehen, zu relokaten, da hat man trotzdem auf die damit sprechende Währung.
- Dennis
- Ich muss sagen, es mich hol doch immer noch 'n schön formuliertes Motivationsschreiben einigermaßen ab. Das gab's ja auch lange Zeit gefühlt nicht mehr. Also, ne, das hat irgendwie, war so die Zeit, wo einfach deshalb einfach so den Cevy gedroppt haben und so, herkommen. Ihr wollt's immer noch so?
- Dave
- Ist das dieses klassische Bewerbungsschreiben, meinst Du das Motivationsschreiben, so hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen Ja. Weil ihr mir das besonders zusagt, dass ihr so coole Spiele macht und sonen geilen Podcast habt. Genau und wenn Du das
- Dennis
- 'n bisschen tiefer machst und jetzt nicht Also,
- Philipp
- ja, richtig.
- Dave
- Also, genau. Okay, aber das Bewerbung schreiben.
- Dennis
- Genau, das Schreiben.
- Philipp
- Das Schreiben. Das Schreiben. Das Schreiben. Das Schreiben. Das Schreiben. Das Schreiben. Es gab schon immer vorher ja auch schon Diskussionen, ob das jetzt tot ist oder nicht, das Bewerbungsschreiben, weil's immer sone, ja, weil da schreibt da jeder alles rein und verspricht das Blaue vom Himmel. Und jetzt mit der AI kannst Du halt noch das hier einfach einfach raushauen und dann hast Du den seelenlosen Slop, den Du denn dort liest und ich glaub, man erkennt schon, was selber geschrieben ist und was nicht.
- Dennis
- Das meine ich. Also deswegen habe ich gesagt, also ich, wie gesagt, ich glaube, es gab da Zeit, das jetzt nicht mehr so, also wo einfach wohl wohl das Angebot oder also wo es mehr, in welche Richtung Du willst formulieren, weniger Plätze gab, so rum, nee. Zu viele
- Dave
- Na komm. Zu viele Devs, Subjekt, Prädikat, Objekt? Wenige Devs, so rum.
- Dennis
- Ja. Also Devs stark, also jetzt hab ich's, wo Devs stärker gefragt war vor 4, 3, 4 Jahren
- Dave
- sozusagen, ne,
- Dennis
- in der Phase so. Und da warst Du wirklich da Gefühl haben
- Dave
- die da halt gar kein Interesse mehr dran gehabt
- Dennis
- und so, ne, weil Du musstest ja dich irgendwo die Leute holen, ranholen und so weiter und das hat sich ja jetzt mittlerweile wieder gedreht Ja. Und damit einhergehen natürlich auch 'n bisschen mehr Liebe in eine Bewerbung steckt wird, beispielsweise. Und wenn dann dort ein Anschreiben ist, was gefühlt richtig, also selbst geschrieben ist oder zumindest von den von den Inhalten selbst erdacht, so auf auf was man dran achtet, dann finde ich das immer schon ein positives Zeichen. Ja, wollte ich Ihnen sagen. Ich hab ich hab die gerne, ich hab gerne 'n gutes Bewerbungsschreiben.
- Philipp
- Aber ich lehne auch nicht
- Dennis
- die Leute ab, die keins haben, so per se, ja.
- Philipp
- Ja. Ansonsten ist es natürlich spannend, was AI auch Vielleicht haben wir dieses Teaching Thema, vielleicht können wir da noch mal kurz reingehen, das ist ja auch ganz, ganz spannend. Da gibt's ja ganz wirklich sehr große Tools, die es da gibt, wo automatisch der Voice Captured wird, zu 'ner LLM gepastet.
- Dave
- Nur, so festzustellen, was fürn Thema? Teeting, Thema?
- Philipp
- Teeting. Teeting. Teeting.
- Dave
- Teeting. Teeting. Sorry, hast Du nicht verstanden. Ja, nee, alles gut.
- Philipp
- Ich hab riesige Tour, die automatisch Voice Capture in in LLM reinhauen und dann kannst Du die Antwort siehst und kannst Du vorlesen. Da gibt's auch noch
- Dave
- so
- Philipp
- Webcam Adjusture, wo Du quasi, wo Du so sieht, dass Du immer in die Kamera guckst. Mhm. So diese heißt das, glaube ich. Also schon ist schon alles wild, was was es alles gibt. Ich mein, das ist mir jetzt in der Praxis noch nicht so häufig, dass es so Aber manchmal spürt man, irgendwas ist off hier. Mhm. Mein ich mein, wir waren's am Gesprächsfluss, dass der nicht so richtig hakt und 'n schönes Beispiel hat eine Kollegin von mir, da war 'n 'n Bewerber und der hat's eine Frage gestellt und dann hat er erst so so umgedruckst am Anfang so, ja, das ist eine gute Frage, da muss ich mal drüber nachdenken. Und dann auf einmal kam die Antwort. Dann kann man einzelnein zusammenziehen, dass er jetzt halt genutzt hat, zu prompen und dann das vorzulesen. Und sie hat dann parallel auch gepromptet und dann kam die ähnliche ähnliche Antwort raus. Und als ich hab Also das gute Interview kriegst Du das, glaube ich, auch noch mit, wenns zu strukturiert, zu sauber ist, zu clean. Und da hatte ich auch schon Situationen, wo ich dachte, Ein Fall hätte ich fast mal gefragt, kannst Du mal deine Hand vors Gesicht machen, zu gucken, ob irgendwas nicht alles in Ordnung ist. Am Ende spürst Du es und wenn irgendwas komisch ist, dann liegen's ihnen halt auch trotzdem ab. Also ich weiß nicht, wie viele wirklich damit durchkommen, sich so durch durchzufäkken.
- Dennis
- Es ist krass. Also ich wollte, ich hatte eben auch darüber gedacht, ob wir das jetzt kurz zum Thema mache, weil ich halt auf Social Media son bisschen irgendwie, das ist so meine Bubble, wo ich das 'n bisschen mitbekommen habe und ich ehrlich gesagt sagen muss, hier hat mir das noch, also ist mir noch gar nicht aufgefallen, dass dass wir's irgendwie mal in dieser Art hatten. Und da hätte ich jetzt eher daraus abgeleitet, okay, für diese Jobs vielleicht nicht, sondern es gibt halt, ne, andere Kategorie von Jobs so, wo das vielleicht auch in standardmäßigen Prozessen und so was einfach irgendwo noch mehr passiert, was wahrscheinlich auch so ist. Aber spannend zu hören, dass es für eure Rollen trotzdem auch schon schon passiert, ja.
- Philipp
- Aber Du kriegst das mit und wenn der eine Interview aus sich bitte kommt, dann gibt's ja mehrere Stufen und irgendwann fällt das auf und bei bestimmten Rollen, grad Lerche Rollen, musst Du mindestens einmal vor Ort irgendwo sein Mhm. Und dann ist, glaube ich, auch aus. Also, viel interessieren, wie viele wirklich damit damit durchkommen. Mhm.
- Dave
- Aber da sind so viele Boot Sachen. Aber ich glaub
- Philipp
- ich glaub, aber auch
- Dave
- auch so die Peakphase davon ist vorbei. Ich glaub, wir haben, ich weiß nicht, letztes Jahr oder so haben wir, glaube ich, auch in der News Folge drüber geredet, dass da irgend 'n Student genau dieses Modul gemacht hat, dass man das halt nebenbei offen hat, auch bei Screensharing ist es ausgeblendet und so was alles. Und ich glaub, das war so die Hochphase, weil man das noch nicht so aufm Schirm hat und heutzutage weiß eigentlich, glaube ich, jeder, der irgendwie im Hiring Prozess da ist, insbesondere bei remote Rollen so, hey, das gibt's. Ich Also ich glaube, also das ist jetzt mittlerweile aus. Wenn Du nicht auch noch sonst irgendwie Skills hast, so, wenn es so jetzt irgendwie So, Du kannst schon gut was und nutzt es vielleicht als Support noch dabei, dann fällt's wahrscheinlich nicht auf, aber vielleicht hättest Du die Rolle ja auch so oder so bekommen dann an der Stelle.
- Philipp
- Mhm. Also, glaub, mein mein Fazit zu Hiring in AI ist, die Sachen, die schon immer Best Practice waren, wie zum Beispiel diese Fragetechniken, dass man ihr auf Erfahrungen und Urteilsvermögen abstellt als auf Wissenswiedergabe. Das war schon immer Best Practice, aber ist jetzt noch mal so viel wichtiger, weil diese ganzen Facts, das kann je Ei sowieso so gut und das, wenn der LLM am Laufen hat nebenbei, wird's ihm schwieriger, wenn ich einfach Erfahrungsfragen stellt stellen, weil dann kann die LLM, die kennt er sich, kennt er die Erfahrung nicht gemacht und da muss er selber schon nach Hause.
- Dave
- Der Kontext.
- Philipp
- Außer außer ja man wirklich richtig wieder reingehauen in die LM, das kann natürlich sein. Ja. Und dann wiederum ist vielleicht
- Dennis
- auch 'n Skill, der gutes den man braucht heute. Ja. Wenn wenn man da sein komplettes Deathleben abgelegt hat, so. Aber
- Dave
- aber natürlich auch spannend, ne, weil weil wir sagen, also Du meinst grad Philipp, hier von wegen Erfahrung ist wichtiger und Du hast ja auch gleichzeitig gesagt, so, Juniors haben's nicht einfach, da sieht man das ja wieder, ne, weil natürlich so Junior glänzen ja quasi mit so, hey, guck mal, ich bin jetzt irgendwie frisch von der Uni oder so oder meine Ausbildung abgeschlossen und hab jetzt irgendwie so dieses technische Wissen, aber keine Erfahrung und das ist ja etwas, was Du nicht so gut abfragen kannst, sondern an der Stelle einfach.
- Philipp
- Ja, die haben's die haben's schwer. Du musst dann auch schon den Fehlt eher die bewusste Entscheidung an der Firma sein, ich investiere jetzt in in in Juniors, weil ich das gerne machen möchte, aber es ist schwieriger geworden, ja.
- Dave
- Macht ihr das oder macht ihr das aktuell nicht so?
- Philipp
- Es ist, wir haben schon die Tendenz auf jeden Fall eher Signori Leute einzustellen, weil jetzt auch sehr komplex ist, was wir tun und unser großer Teil unserer Co Base ist auch 'n Skala. Die finde man, ist auch schon schwieriger und wenn, die sind auch eher Senioriger, die Sparer schon bisschen älter ist und wahrscheinlich jetzt nicht mehr die Jüngste, der Neuling gleich auf Skala raufhüpft. Eigentlich macht man das erst später, wenn man erst Java gemacht hat, nennt man irgendwann Skala, deswegen ist da gibt sich da auch Seniorität draus. Ist auch sehr komplex, was wir tun. Und wir, ja, es fehlt auch die, dass wir auch Leute haben, die einen gleich eher früher produktiv sind. Aber wir haben mal bei 'ner, schon 2 Jahre her, 3 Jahre, bei 'ner Initiative mitgemacht oder bei 'nem in 'ner Firma kooperiert, die hieß Cold First Girls. Das war ganz cool. Da war dann bewusst die die Idee, wir wollen gerne Frauen in Tech bringen und die Firma hat dann da sone Bootcamp den bereitgestellt, wo sie denn neben der Zeit, sag mal so, die Basics sich raufschaffen können und dann committet man als Firma sich drauf, sieht die einzustellen. Gibt ja auch son Bewerbungsprozess und so weiter. Ja. Und da haben wir jetzt einige einige von bei uns. Und aber da da sieht man immer ganz gut, diesen diesen diesen Struggle, den den die auch haben. Okay, soll ich jetzt das Hunde händisch runterkoden, diese Aufgabe, dieses Ticket? Dann lern ich vielleicht was, aber ich bin viel, viel langsamer. Oder promimpte ich es, da komme ich zur Lösung, aber ich lern dabei weniger. Und oder soll ich überhaupt noch lernen, wie man jetzt diese Zeilen Code schreiben muss? Oder ist das soll ich mich auf dieses Systemdesign Geschichten und die Architektur den musizieren? Und das ist ganz spannend, das zu sehen, wie jetzt gerade Junior lernen, Softwareentwicklung lernen. Ja.
- Dennis
- Das stimmt. Würdest Du noch Informatik studieren?
- Philipp
- Oh, das ist spannend. Ich würd's nicht mal uneingeschränkt empfehlen. Es ist, ich ich stell die Frage wirklich auch ganz häufig auch meinen meinen Kollegen, würdest Du das noch machen. Ich glaube, man, sie werden noch gebraucht, aber viel weniger davon. Ich ich ich schätz immer so mit mit 'nem Kollegen, was fürn Handwerk würdet ihr ergreifen jetzt, wenn ihr wenn ihr Lust habt? Jetzt ist auch eine schöne, können wir das auch mal vielleicht vielleicht mal machen. Was fürn Handwerk würdet ihr ergreifen, wenn es nicht, wenn ihr wenn Knowledge Work wirklich jetzt tot wär? Aber deine Frage, ich ich bin mir nicht sicher. Ich glaub, ob ich heut noch mal das so studieren würde, vielleicht schon, aber ob ich's jetzt uneingeschränkt Ihnen empfehlen würde, na vor, keine Ahnung, 5, 6 Jahren, war das sicher. Mach Informatik, lernen Kurden. Jeder soll Kurden lernen, in der Schule am besten auch schon Kurden lernen. Ja. Los gehst Du findest 'n Job, kein Ding. Ja. Und die Blase ist zerplatzt. Das ist nicht mehr so.
- Dennis
- Ja, also ich sag's schon relativ lange, dass ich's nicht machen würde, muss ich sagen. Und dann mir fehlt aber Andererseits tue ich mir auch schwer mit dem was sonst so, weil ich irgendwie doch denke, dass 'n Studium natürlich dazu beiträgt, dass man, ne, gewisse irgendwie Dinge noch mal anders zu lernen, irgendwie anders zu denken, abzuleiten und so weiter. Das sind schon irgendwie Sachen, die da passieren, aber so die die Skills, die in 'nem reinen Informatikstudium auch jetzt heute, ne, die sind ja da auch 'n bisschen langsam in der Anpassung, irgendwie vermittelt werden, würde ich sagen, das brauchst Du nicht und das bräuchte irgendwie son, ich sag immer son Ja. Studium der Intelligenz oder so, Ja. Oder so, ne.
- Dave
- Also Aber das mag ich so.
- Philipp
- Ja, es Ja. Ich weiß nicht, ich
- Dennis
- ich kann's nicht definieren nicht, ne. Ich könnte dafür kein
- Philipp
- Problemlösig Machthalten. Ja, ja.
- Dennis
- Irgendwas bräuchte es so noch, weil's halt vielleicht nachm Abi noch nicht noch nicht so ist, aber Informatik würde ich ihn nicht mehr machen.
- Dave
- Ja, ich mein Aber ich finde es mit der smarten ist gar nicht mal so schlecht, weil auch da achten wir ja im Bewerbungsgespräch drauf so, wir wollen zum einen natürlich sehen, so, wie gehen Leute mit AI ne. Ist natürlich superwichtig und ist ja bei uns allen irgendwie im Alltag total 'n integraler Bestandteil, aber auf der anderen Seite wollen wir auch gucken so, sind die Leute immer smart? Sind die schlau? Können sie irgendwie Probleme lösen? Und deswegen haben wir auch noch sone leichte Coding Aufgabe am Anfang, einfach da abzuklopfen, so, hey, okay, ja, Leute können irgendwie Probleme verstehen, die lösen, auch auf klassischem Wege und das ist für uns zumindest ein Indikator, dass es in die richtige Richtung geht. Was
- Dennis
- war deine Frage? Ich find die spannend, was wir fürn Handwerk
- Philipp
- Aber was fürn Handwerk. Wenn ihr jetzt 1 1 1 Handwerk mit physischer Präsenz mit Dinge mit den Händen tun, was würdet ihr was würdet ihr ergreifen? Weil jetzt müssen wir ausprobieren wollen zu lernen.
- Dave
- Ich hab ich hab lange Zeit gesagt, Flachdachdecker, weil Du bist nicht offener Du bist halt nicht offener, Olli ist Dissific. Ja, nein, weil son Dach ist ja auch schräg manchmal und da hab ich 'n bisschen Angst, wurde zum Beispiel sone leichte Höhenangst. So, nehmen wir so aufm Flachdach, ja okay, der Flachdach ist tiefer oder? Nein, aber aufm Flachdach so, also Du kannst nicht abrutschen so irgendwie, denke ich mir. Also Du bist halt auch mit 'nem flachen Dach so. Das ist halt irgendwie dann recht einfach, aber
- Dennis
- Ja, das wird nicht gedeckt, kurzer Hinweis.
- Dave
- Ja, das ist so. Ja okay, dann noch entspannter,
- Philipp
- dann Spitzattel.
- Dave
- Nee, aber ich hab ich hab letztens ich hab letztens bisschen in meiner Wohnung tapeziert und mir hat das wirklich Spaß gemacht. Also es war nichts, dass ich genervt war, es waren aber, also weil als diese Hitze bin auf 35 Grad oder so und ich war nur am Ölen. Ich hab wirklich auf den Boden die ganze Zeit getropft so. Ich war komplett nackt, hab irgendwie so alles gekleistert, Tapete drüber gemacht und so, gestrichen und so. Ich hatte, es hat mich irgendwie beruhigt, also ich bin so nach der Arbeit nach Hause gekommen und dachte mir, oh, ich hab jetzt Bock, irgendwie die Tapete dran zu machen. So und das, irgendwie fand ich das schön. Also es hat mir irgendwie Energie gegeben. Also bei mir ist es auf jeden Fall, was heißt, Maler und Lackierer klassischerweise.
- Dennis
- Ja, okay.
- Dave
- Ja. Irgendwie so was, genau. Ich glaub, da hätte ich wirklich Spaß dran.
- Dennis
- Ne, cool.
- Philipp
- Und bei dir Es
- Dennis
- gibt Verschiedenes, also ich hab eben kurz erst mal gedacht, ich heiße immer nach 'ner Bäcker, also könnte ich, ne, der kommt ja irgendwo her vor 1000 Jahren und hab auch tatsächlich Midlife Cris mäßig angefangen angefangen so ein bisschen
- Philipp
- Sauerteig, lass mich raten.
- Dennis
- Ja, Sauerteig lustigerweise, also gerne parallel meine Frau Sauerteig. Ich ich auch eher so die
- Dave
- anderen Sachen,
- Dennis
- aber ich hab so Baguette gebacken und Laugenbrötchen und Pizza mache ich seit Ich
- Dave
- von seiner Pizza ist da reinstecken, also
- Dennis
- dass ihr wirklich dreieinhalb Jahren und so. Ja. Also ist alles son bisschen drin. Ob es jetzt besonders sinnvoll wäre, also weil ich glaube, Bäcker gibt es schon einige so, also von daher, das das ich hab das jetzt noch nicht so in der Realität gecheckt, ob das wirklich gut wäre. Aber ich mach auch viel, ich bin auch leidenschaftlich Handwerker, also ich mach viel gerne selber, irgendwie son bisschen Elektrik und so denke ich, also so. Ja, für dich. Elektriksachen, weiß ich nicht, bauen, reparieren, irgendwie installieren. Ich glaub, das wäre so die die Richtung, weil tapezieren für son für einen kurzen Moment, aber wenn Du das irgendwie 8 Stunden machst, ist halt auch
- Philipp
- Ja, wenn Du im Handwerk ist, viel zu 8 Stunden machst, ist halt anstrengend. Das ist halt richtig.
- Dennis
- Ja, aber son son Elektriker, weißt Du, da kannst Du noch mal hier 'n bisschen was löten und
- Dave
- so. Ja. Ich hab so gar keine Ahnung von den Berufen sagen, einfach die Elektriker. Ja. Ja. Aber bei bei mir wär's auch Elektriker. Auf jeden Fall.
- Philipp
- Das ist das, wo ich große Freude hab. Ich werd jetzt auch in unserer Wohnung alle Schalter und Steckdosen einmal ausgetauscht und ich muss sagen, in diesem Prozess hatte ich wirklich son Flowzustand, Der Moment, ach Flow hat man, wenn man koodet, nee, Du kannst doch bei Handwerksachen haben, obwohl ich begrechnecke, wie schnell die Zeit vergeht. Ja. Also es ist, das ist mir auch auf, ich fand das eine spannende Erfahrung und find ich Vor allem, da
- Dave
- bist Du, da bist Du in mein Zimmer und denkst, okay und das andere Zimmer noch und dann so, ah, wenn ich hier schon mal dabei bin und zack und dann bist Du so wirklich in sonem Rausch einfach,
- Dennis
- also ich kann mir wirklich vorstellen. Ja.
- Philipp
- Ja. Das macht Spaß, hat auch bisschen Nervenkitzeln, dass nicht ganz ungefährlich ist.
- Dennis
- Und warum hast Du die Steckdosen ersetzt?
- Philipp
- Weil die Oil waren die alten und ich wollte schöne neue weiße Haare Okay. Sind 'n schönen Look. Ja. Mhm. Da habe
- Dennis
- ich auch meinen letzten Stoßschlag bekommen. Oh. Als sie habe ich auch komplett Die haben wahnsinnig viele Steckbourgse in unserem Haus, da habe ich am Ende gemerkt. Ich hab über, es waren 108 oder so was, also viel zu viele.
- Dave
- Was aber passiert so was noch? Ich dachte so, Sicherung springen raus und dann bist Du safe so.
- Dennis
- Ja, nein, nein. Die sollen
- Philipp
- sich vorher ausgemacht haben, dass sie nicht erst rausspringen. Werden.
- Dave
- Ja, okay, okay, hier. Es war Ich werd Kalleix. Es ging ja nicht gerade.
- Dennis
- Es waren andere Handwerker im Haus und ich habe gerade an den Steckdose rum gebaut und sie haben in dem Moment die Stimmung angemacht und fanden das irgendwie auch noch danach auch noch sehr lustig, dass es passiert ist, aber Hast Du überlebt? Ich ich lebe noch. Ah, okay, gut. Einfach okay, zum Jobinterview? Sonst würden wir noch zu unserer Kategorie kommen.
- Philipp
- Philipp, was
- Dennis
- haben wir dich gefragt, was hast Du nicht erzählt?
- Philipp
- Was hast Du, was haben wir nicht gefragt, was? Ich finde, dass ich finde diese Vorbereitungstipps können wir vielleicht noch mal erst einmal kleine Klammer aufmachen. Was was würde ich so Kandidaten mitgeben? Ich glaub, man kann sehr für sich sestomatisch gut drauf vorbereiten, auch vor, ja, ja, hab ich immer gesagt, legt euch 'n Fragekatalog bereit.
- Dave
- Also ich mein,
- Philipp
- man kann googeln, was eine typische bestimmte Frage für die und die Rolle und dann beantwortet die mal. Einfach nicht, dass ihr das denn runterbetet, was aufgeschrieben habt, sondern dass ihr mal drüber nachgedacht habt. Legt euch Beispiele bereit für so bestimmte Fälle, die gefragt werden, zum Beispiel, was war dein Was war 'n Fehler Was war mal noch nie in der Lage von dir? Was hast Du daraus gelernt? Was war dein größter Erfolg? Erzähl mal die Architektur von deinem letzten System, dass Du da 'n bisschen vorbereitet bist. Da kann man sich viele Beispiele hinlegen. Ansonsten habe ich sie immer gerne nach 'nem Interview mir einfach so brandamäßig die Fragen mal aufgeschrieben, die gekommen sind fürs nächste Mal. Da würde ich dann auch auch den Muster erkenne und dann aber halt den Fragenkatalog immer weiter immer weiter ausweiten. Das ist eine ganz, ganz sinnvolle Sache. Und ansonsten noch die Motivation oder noch mal die den Hinweis, das ist halt auch Interviews halt auch eine Fähigkeit, die man trainieren kann und man trainiert das, die man's öfter mal macht. Das mache ich den Mut hat, sich mal zu bewerben und noch mal son Prozess zu durchlaufen. Und wie läuft das gerade? Wenn man jetzt zum Beispiel 10, 20 Jahre überall war, macht's auch mal Sinn, vielleicht auch mal das mal auszuprobieren mal wieder. Wie wenn gerade Interviews und wie kann ich da auch besser werden? Worauf kommt's da an? Ja.
- Dennis
- Alright. Damit kommen wir zu unseren Pics of the day. Wer macht bei den Anfang?
- Dave
- Daily Boy? Sehr gerne, sehr gerne. Und zwar beim ist eigentlich genauso spezifisch und nischig wie Flachdachdecker tatsächlich und würd wahrscheinlich nicht vielen Leuten bringen, aber vielleicht für die paar Prozent, die auch im Kraftsport tätig sind. Oh, das bin ich. Genau. Schon bald bist Du ja wirklich. Also Du Du bist ja angemeldet seit 2 Wochen? Genau. Gehen wir wirklich zusammen.
- Philipp
- Richtig erster Schritt.
- Dave
- Also der wichtiger 1. Schritt.
- Dennis
- Ich war auch das 1. Mal schon.
- Dave
- Oh geil. Ja. Und auf jeden Fall, ich hab nämlich was gemerkt und zwar Oder oh nein, ich mach daraus 'n generischen Tipp sogar. Und zwar also im im im Kraftsport gibt's etwas, nennt sich Zughilfen. Ich nicht, ob ihr das das kennt, aber es ist halt so etwas, ne, weil gerade so Unterarme sind oft limitierend, Unterarme relativ kleine Muskeln und gerade wenn Du dann schwere Gewichte hebst, irgendwann machen die Unterarme einfach platt und und Du kannst eigentlich den Zielmuskel nicht weiter trainieren, so. Da gibt's
- Philipp
- Beim Deadline, zum Beispiel.
- Dave
- Genau, Deadline Klassiker, aber ausnahmsweise irgendwie so Rudern oder so kann man das auch gut benutzen und nicht tatsächlich bei Ausfallschritten, ne? Etwas, woran man nicht denkt, aber halt, weil diese Kurzanhills so schwer sind, so, aber meine Beine können halt noch massig trainieren, aber meine Unterarme schaffen sich einfach. Und ich hab lange Zeit gedacht und das ist eigentlich der wahre Pick of the day, so, ich hab lange Zeit gedacht, irgendwie so, ach, das sind irgendwie ist so so gelaber, eigentlich braucht man das gar nicht so. Es ist halt unnötig, jetzt diese Zukhilfen zu haben. Es ist irgendwie nur so son Modetrend. Tatsächlich habe ich mir jetzt aber welche geholt und es ist wirklich erstaunlich, wie viel krasser ich performen kann einfach und er mir so, also das ist wirklich so, also endlich treffe ich den Zielmuskel komplett. Ich bin nicht erschöpft in meinen Unterarm, sondern kann da immer noch weitermachen und ist wirklich so der Zielmuskel ist dann wirklich dann kaputt und ich mir geil, geil. Ich ich konnt auch permanent im Gewicht aber steigern und deswegen also Pick of the day sind die Zughilfen, aber eigentlich wirklich so, wenn ihr so Sachen habt, wo ihr denkt, das ist einfach nur 'n Hypeding oder so, probiert's mal aus und und dann überzeugt euch selbst davon. Das ist das Learning, das ich generiert habe. Okay.
- Philipp
- Sehr gut.
- Dennis
- Das ist tatsächlich Ich
- Philipp
- hab mir ja grad, ob Du das auch den Bogen Software Engineering spannst, weil oder was die Zukunft im Software Engineering.
- Dave
- Wenn ihr denkt, dass ey, ein 0 in Hype ist, probiert's mal aus. Guter Tipp. Guter Tipp.
- Dennis
- Sehr gut. Ich hab ich hab 3 Schriftarten dabei. Komm, ist besser als eine Zughilfe,
- Dave
- glaube ich. Es kommt glaub ich, die reden wir dann. Es ist Comic Sans und dann ist dann ja, dann ist es besser.
- Dennis
- Nein, und zwar gibt es einmal eine, die nennt sich Data Type und das ist ein variabler Font, im Text einfach kleine Graphen und Charts anzuzeigen. Und es gibt also eine Bar Chart, die wo man so keine Mhm. Bars machen kann. Es gibt ein Line Chart und es gibt son, wie nennt man das, Pi Chart oder sei was Deutsches, Kreisdiagramm. Ein Kreisdiagramm, was man anzeigen kann und dann kann man praktisch einfach in Text drin beispielsweise son paar Graphen machen. Die zeige ich das jetzt hier. Ja, dann können wir's nicht sehen oder aber auch natürlich in der Tabelle oder so was einfach So leichte kleine Linien zeichnen, einfach nur mit dem Front. Fand ich ganz gut.
- Dave
- Und wie kriege ich die rein?
- Dennis
- Du schreibst Also dadurch, das ist ja son variabler Fond Ja. Und da kannst Du einfach schreibst Du in so eckigen Klammern, B Doppelbunft 50 oder so was und dann hast Du dann einen Bartchart, der 50 50 Pixel ist.
- Dave
- Okay, ja, also ich ich frage mich gerade, wo ist das denn nachher, wo ich's wirklich im Text brauche und ich einfach, ich hab 'n Bild und füg das dann da ein?
- Dennis
- Ach, wenn Du so sagst, 30 Prozent der Leute, dann machst Du noch keinen Kraft, 30, 30, 30, 30 Prozent. Okay. Ist direkt visuell 'n bisschen
- Dave
- Okay, ja, das stimmt.
- Philipp
- Ja, doch, doch. Fand
- Dennis
- ich ganz cool.
- Dave
- Wie heißt die Schrift? Datatype. Datatype. The Right. Merkt euch das.
- Dennis
- Genau und dann gibt es noch 2 weitere, die von Google oder die auf Google Fonts verfügbar sind und zwar einmal Flowblock und redacted Skript und die beiden sind dafür da, Ladeanimationen und Placeholder besser zu machen. Das heißt, das eine ist einfach so, was man aus so Plakaten kennt, so Blöcke, also schwarze Blöcke oder graue Blöcke einfach nur.
- Dave
- Oder son Schimmer, ja. Cool, ja.
- Dennis
- Die die die wie Black sind und das andere ist praktisch, wenn da was Handgeschrieben ist, das ist einfach nur so gekribbel. Oder es ist letztendlich, oh, so den Ladezustand einfacher zu zeigen oder keine Grafik zu. Ich finde euch beide irgendwie ganz smarte Ideen. Jetzt hab ich mir irgendwie gesagt, weil den Constream müsste ja auch irgendwie geladen werden und Ja. Wenn das jetzt hinterher langsam ist, ob das zuerst geladen wird, aber na ja, wenn es irgendwo vielleicht ist das Kleine, als das, was Du wirklich als Inhalt laden möchtest. Genau, das sind meine 3 Picks of the day. Wow. Philipp.
- Philipp
- Das ist ja ganz spannend jetzt, was was ihr als Picks of the day und was ich große Gedanken hab, was ich jetzt an Lebensweisheiten hier ausmachen könnte.
- Dave
- Das sind auch Lebensweisheiten.
- Philipp
- Ja, ja, stimmt. Das ist alles, ihr habt recht. Ich hab immer gedacht, ich weiß nicht, ob's euch ausging, als diese AI Welle so gekommen ist und immer sich intensiviert hat und ich glaub, ich zumindest halt auch so Phasen, wo ich mein Gemüse stand, okay, wo ist, oh Gott, wo geht das alles hin? Was macht das mit meinem Job? Und ganz viele Leute, mit denen ich rede, die hatten auch so sehr, was meinen Job? Wir haben grad im Informatikstudium geredet, ne, macht das noch Sinn? Ne, das ist ja auch son son Thema, was was macht das mit meinem Job? Und ganz viele Leute, die haben auch dann so Angst vor 'nem Job Job Verlust, ne. Und dann hab ich aber auch wieder Phasen, wo ich dann einfach nutze und denke, wie geil ist das da alles? Was kann ich jetzt alles machen, was Vokal gar nicht nötig war? Und ich glaub, den den Leuten wirklich 'n bisschen so die die Angst und auch 'n bisschen die Realität, Angst zu nehmen, aber auch die Realität zu zu zeigen, ist, ich glaub, die AI Welle, die rollt so oder so und das Beste, was Du machen kannst, ist sie zu reiten, so gut es geht, ne. Also extrem viel dich dann beschäftigen und deine eigene Pubertät zu steigern und nicht irgendwie vor Angst zu erstarren, sondern einfach das anzunehmen, so gut es geht, ne. Ja, ich glaub, das ist so für mich was, was mich son bisschen denn beruhigt hat und das alles den zum Brazen und da richtig reinzugehen reinzugehen und dann auch immer uns Freude geführt hat.
- Dennis
- Sehr gut, schöne Worte. Ich glaube, die erreichen mehr als das Publikum für Zukäufen? Zukäufen. Aber wer weiß. Ja, Windows. Wer weiß. Vielleicht wenn, es gibt es auch welche, die als Handwerk gerne Fitnesstrainer werden können, oder? Die brauchen dann Zukäufen, sich vorzubereiten. Philipp, vielen, vielen Dank. Hat dir auch Spaß gemacht. Schön, dass Du da warst und dir die Zeit genommen hast, mit uns über Job Adist zu sprechen. Hoffe oder denke, da waren einige Insights drin, die für die da draußen interessant sein können. Ja,
- Philipp
- Danke, Dennis. Danke Dave für die Einladung. Hat mir große Freude bereitet mit euch hier.
- Dennis
- Und wenn ich das richtig verstanden hab, bist planst Du auch auf der De Compyte nächstes Jahr wieder zu sein?
- Philipp
- Ja, wenn ich eingeladen werde? Bestimmt. Nee, ich bin ja auch ich bin ja auch im Programmkomitee. Ah ja, sollte ich sollte ich wahrscheinlich wär dabei sein. Ich glaube, ich nicht das, also vielleicht wird jetzt rausgeschmissen auch. Wenn Tobias das jetzt hört, dass ich das jetzt hier einfach schon wieder annehme, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin. Liebe Grüße.
- Dennis
- Aber Tobias, Tobias hat auch, Tobias hat auch geschrieben, dass er schon eine Idee hat, was wir mit der programmier.bar machen können. Von daher sind wir vermutlich auch wieder am Start.
- Philipp
- Cool, da freu ich mich.
- Dennis
- Dann eine gute Zeit hier, Philipp. Vielen, vielen Dank und an unsere Hörerinnen, wenn ihr Feedback habt, gerne an Podcast appprogrammiert Punkt de Bar und sonst eine gute Zeit. Bis zur nächsten Folge. Macht's gut. Tschau. Tschüssi. Tschau.
